Am kommenden Dienstag, 12. Dezember, versteigert die Bundesnetzagentur die Frequenzen für Broadband Wireless Access (BWA), die unter anderem für Wimax nutzbar sind. Damit alle Interessenten die Versteigerung online verfolgen können, hat der Regulierer nun eine
eigene Internetseite eingerichtet.
Infos und Ablauf
Die Internetseite enthält zudem Informationen zu den wichtigsten Fakten, den zu versteigernden Frequenzpaketen und dem Ablauf der Versteigerung selbst. Die Versteigerung beginnt kommenden Dienstag um zehn Uhr in den Räumen der Bundesnetzagentur in Mainz. Erst kurz vor Versteigerungsstart sollen die Namen der zugelassenen Unternehmen bekannt gegeben werden.
Insgesamt sechs Unternehmen hatten sich um eine Zulassung beworben. Darunter sind drei Unternehmen, die drahtlose Breitbandzugänge über Wimax in der gesamten Bundesrepublik realisieren wollen. Die anderen drei Unternehmen planen laut Bundesnetzagentur eine regionale Vermarktung von Breitbandanschlüssen.
Wimax flächendeckend anbieten
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist bereits publik, dass sich die Deutsche Breitband Dienste GmbH (DBD) um eine bundesweite Lizenz für ein Breitband-Netz auf Wimax-Basis bewirbt. Das Ziel des Unternehmens ist es, in wenigen Jahren eine nahezu flächendeckende Alternative zu DSL und Kabel in Deutschland aufzubauen. Die DBD hat sich zu diesem Zweck nach eigenen Angaben Finanzmittel in dreistelliger Millionenhöhe bei deutschen und internationalen Investoren gesichert.
Denise Bergfeld