PC-Hersteller Lynx tritt mit dem neuen
"Mini PC Barebone" in die Fußstapfen von Apple: Der 1,4 Kilogramm leichte und äußerst kompakte PC soll dabei besonders leise sein.
Ruhiges Kerlchen
Im Einstiegsmodell steckt ein Intel Celeron M 420, der mit 1,6
Gigahertz tickt und auf ein Megabyte Cache zurückgreifen kann. Außerdem stehen dem System 512 Megabyte DDR-2-Speicher zur Seite. Zur weiteren Ausstattung gehören eine etwas knapp bemessene 40 Gigabyte S-ATA Festplatte, sowie ein Slot-In DVD-Brenner. Wer mehr investiert, erhält einen Core 2 Duo-Prozessor, bis zu zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 160 Gigabyte Festplattenspeicher. Allen Modellen gleich ist der integrierte Grafik-Chip GMA 945, dessen Grafikleistung für aktuelle Spiele nicht ausreicht. Löblich ist der DVI-Ausgang für die digitale Bildausgabe auf einem TFT-Monitor.
Laut Lynx soll der Mini-PC mit einen Geräuschpegel von nur 20 Dezibel sehr leise arbeiten: Die Entwickler haben den PC mit einem – von Notebooks bekannten - lüfterlosen, externen Netzteil ausgestattet. Für eine kabellose Geräteanbindung hält der PC WLAN und Bluetooth bereit. Auf dem Schreibtisch nimmt der Rechner mit einer Breite von 22,6
Zentimetern, einer Tiefe von 17,2 Zentimeter und einer Höhe von vier Zentimetern nur wenig Platz ein.
Harte Konkurrenz
Vergleicht man das 539 Euro teure Einstiegsmodell mit dem Mac mini von Apple, hat der Mini PC Barebone allerdings einen schweren Stand - zumal Lynx seinem PC kein Betriebssystem beilegt. Im Mac mini stecken für 600 Euro ein Core Duo mit 1,66 Megahertz und eine 60 Gigabyte große Festplatte. Zudem kommt Apples Zwerg noch kompakter daher. Ein DVD-Brenner spendiert Apple hingegen nicht. Für Linux-Fans sollte der Mini-PC aber eine Alternative sein.
Klaus Wiesen