Dienstag, 12.12.2006 10:38

Test: AVM Fritz!Fon 7150

aus dem Bereich Computer
Das Fritz!Fon 7150 ist neben DSL-Modem aber auch ein Basisstation für bis zu sechs DECT-Telefone, über die gleichzeitig bis zu zwei Gespräche geführt werden können. Durch die Unterstützung von GAP (Generic Access Profile) können sogar Mobilteile anderer Hersteller am Fritz!Fon 7150 genutzt werden. Die Funktionen beschränken sich dann aber auf das Telefonieren, herstellerspezifische Zusatzfunktionen werden nicht unterstützt. Im Preis von 249 Euro ist übrigens nur ein Mobilteil enthalten.

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Integrierter Anrufbeantworter

Damit dem Nutzer keine Nachrichten entgehen, verfügt die Basisstation zusätzlich über einen integrierten, digitalen Anrufbeantworter, der hauptsächlich über das Mobilteil eingestellt und bedient wird. Die maximale Aufnahmezeit für eingehende Anrufe beträgt 20 Minuten und reicht für den Alltagsgebrauch völlig aus. Per Fernabfrage lassen sich die Nachrichten mit einem vierstelligen PIN von überall aus einfach abrufen und löschen. Neue Mitteilungen, verpasste Anrufe und noch nicht abgerufenen Sprachnachrichten werden sowohl an der Basisstation als auch am Mobilteil visuell angezeigt. Eine ankommende SMS kann auf Wunsch zusätzlich mit einem kurzen Quittier-Ton bestätigt werden.

fritzfon_3.jpg Wer eine Kurznachricht verschicken möchte, der kann das ebenfalls mit dem Fritz!Fon 7150 machen. Standardmäßig ist als SMS-Dienst die 0193010 der T-Com hinterlegt, die für den Versand zwischen 7,7 und 20 Cent pro SMS verlangt. Die Eingabe der Nachrichten erfolgt ähnlich wie bei einem Handy, die komfortable T9-Text-Eingabe wird dagegen nicht unterstützt. Dafür können aber auch überlange Kurznachrichten verschickt werden, indem der Inhalt auf mehrere SMS-Nachrichten verteilt wird.

Weitere Funktionen

Das maximal 200 Einträge fassende Telefonbuch kann entweder über das Mobilteil oder teilweise über das Webinterface gepflegt werden. Zu den Namen und Rufnummern können Merkmale wie die Melodie bei ankommendem Anruf oder die Rufnummernunterdrückung mit eingetragen werden. Nicht essentiell für den Telefonbetrieb sind dagegen die beiden Spiele und die Babyfon-Funktion, die bei den DECT-Telefonen mittlerweile zum Standard gehört. Für die Nutzung wird aber ein zweites Mobilteil benötigt.
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