Auf der CeBIT sorgte es für
Schlagzeilen, seit 21. November ist das Fritz!Fon 7150 bei ausgewählten Providern erhältlich. Wir
berichteten über den Marktstart, jetzt liefern wir den ausführlichen Test des neuen Kombi-Gerätes von AVM, das ADSL2(+)-Modem, WLAN-Router, DECT-Telefon und VoIP-Telefonanlage in einem Gehäuse vereint.
Fritz!Box als Plattform
Optisch hat das neue Fritz!Fon 7150 nicht viel mit einem klassischen DSL-Router gemeinsam. Die Form erinnert auf dem ersten Blick eher an ein schnurloses Telefon mit großer Basisstation. Erst bei genauer Betrachtung fallen der USB-, der Netzwerk- und der Kombi-Anschluss für DSL sowie Telefonanschluss auf. Damit dürfte klar sein, wofür das Fritz!Fon 7150 noch alles genutzt werden kann.
Für die Konfiguration der
DSL-,
VoIP- und Netzwerk-Funktionen muss das Gerät an einen PC oder Notebook angeschlossen werden. Wahlweise kann das kabelgebunden über die LAN- oder schnurlos über die bereits aktivierte WLAN-Schnittstelle erfolgen. Aus Sicherheitsgründen ist die Funkverbindung verschlüsselt, der dazugehörige WPA-Netzwerkschlüssel befindet sich auf dem Aufkleber an der Unterseite.

Technisch sind WLAN-Verbindungen nach IEEE802.11b und 802.11g mit WPA2-Verschlüsselung möglich. Unterstützt die WLAN-Netzwerkkarte ebenfalls IEEE802.11g++, dann erreicht die Verbindung im so genannten Turbo-Modus sogar theoretisch 125 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Wer komplett auf eine Funkverbindung verzichten möchte, der kann per Knopfdruck WLAN einfach ausschalten. Der integrierte und werksseitig eingeschaltete DHCP-Server vergibt automatisch eine IP-Adresse und der Anwender kann durch die Eingabe von "Fritz!Box" im Internet Browser komfortabel das Webinterface aufrufen.
Gleiche Funktionalität
Das Konfigurationsmenü ist im Prinzip identisch aufgebaut wie bei der aktuellen Fritz!Box auch. Es gibt lediglich wenige Unterschiede: Die Betriebsart, die Aufnahmelänge, die PIN und die Anzahl der Klingeltöne bis zur Aktivierung des Anrufbeantworters kann bei Bedarf auch über das Konfigurationsmenü eingestellt werden. Der Anschluss von schnurgebundenen Telefonapparaten ist dagegen nicht vorgesehen, weshalb ein entsprechendes Menü für die Konfiguration fehlt. Dafür können den maximal sechs Mobilteilen aber Rufnummern zugeteilt werden, auf die sie reagieren beziehungsweise mit denen telefoniert werden kann. Das kann sowohl eine analoge Rufnummer, eine MSN oder eine VoIP-Nummer sein.
Zusätzliche Funktionen wie das Anschließen eines Druckers oder einer externen Festplatte an die USB-Schnittstelle, das Einstellen eine Weckrufs, die Einrichtung des Push Services für das regelmäßige Versenden von Verbindungs- und Nutzungsinformationen an eine hinterlegte E-Mail-Adresse oder das Einschalten der Nachtschaltung sind geblieben. Bei der Verwendung des USB 1.1-Anschlusses werden maximal drei Massenspeicher oder zwei Massenspeicher und ein Drucker unterstützt. Die angeschlossenen Geräte sind dann über LAN, WLAN oder das Internet erreichbar. Installation und die Freigabe sind dabei sehr einfach und selbsterklärend, so dass auch Neulinge problemlos damit umgehen können.