Die Antiviren-Programme für das neue Microsoft Betriebssystem
Windows Vista machen sich noch rar: Gerade erst erschien die aktuelle Schädlingsbekämpfung von
Symantec, da schlagen die Kollegen von
Sophos Alarm. Die Sicherheitsexperten haben ihre Top 10 der gefährlichsten Malware-Bedrohungen für November veröffentlicht und dabei festgestellt, dass drei der schlimmsten Vertreter auch Vista befallen können.
Würmer mit Appetit auf Vista
Es handelt sich zwar nicht um explizite Vista-Schädlinge. Dennoch können die drei Würmer
W32/Statio-Zip,
W32/Netsky-P und
W32/MyDoom-O Nutzern des neuen Betriebssystems gefährlich werden. Sie seien in der Lage, die Sicherheitsvorkehrungen des Microsoft-Produkts zu umgehen, teilt Sophos mit. Die drei Schadprogramme sollen den Sicherheitsexperten zufolge 39,7 Prozent der gesamten, momentan kursierenden Malware auf sich vereinen.
Ein bisschen PR
Alle drei Würmer verbreiten sich per E-Mail. Allerdings konnte Windows Mail, der Vista-Nachfolger von Outlook, die Bedrohung erkennen und bannen. Wer jedoch einen Web-Mail-Service nutzt und keine Antiviren-Software eines Drittanbieters installiert hat, geht ein Risiko ein, sich eine System-Infektion zu holen. Allerdings gibt es mit Windows Vista noch eine Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen: Wenn
User Account Control (UAC) aktiviert ist, haben die Nutzer nur eingeschränkte Rechte. Gerät einer an den Schädling und hat keine Administrator-Rechte, kann er schlimmstenfalls seinen eigenen Zugang lahm legen, nicht aber das ganze System. Ein bisschen PR macht Sophos mit dieser Meldung natürlich auch, schließlich ist es erst ein paar Tage her, dass auch Sophos die neue Version seines Anti-Virus Tools für Windows Vista präsentiert hat.