Samstag, 02.12.2006 16:31

Sophos: Erster Schädlingsbefall gefährdet Vista

aus dem Bereich Computer
Die Antiviren-Programme für das neue Microsoft Betriebssystem Windows Vista machen sich noch rar: Gerade erst erschien die aktuelle Schädlingsbekämpfung von Symantec, da schlagen die Kollegen von Sophos Alarm. Die Sicherheitsexperten haben ihre Top 10 der gefährlichsten Malware-Bedrohungen für November veröffentlicht und dabei festgestellt, dass drei der schlimmsten Vertreter auch Vista befallen können.

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Würmer mit Appetit auf Vista

Es handelt sich zwar nicht um explizite Vista-Schädlinge. Dennoch können die drei Würmer W32/Statio-Zip, W32/Netsky-P und W32/MyDoom-O Nutzern des neuen Betriebssystems gefährlich werden. Sie seien in der Lage, die Sicherheitsvorkehrungen des Microsoft-Produkts zu umgehen, teilt Sophos mit. Die drei Schadprogramme sollen den Sicherheitsexperten zufolge 39,7 Prozent der gesamten, momentan kursierenden Malware auf sich vereinen.

Ein bisschen PR

Alle drei Würmer verbreiten sich per E-Mail. Allerdings konnte Windows Mail, der Vista-Nachfolger von Outlook, die Bedrohung erkennen und bannen. Wer jedoch einen Web-Mail-Service nutzt und keine Antiviren-Software eines Drittanbieters installiert hat, geht ein Risiko ein, sich eine System-Infektion zu holen. Allerdings gibt es mit Windows Vista noch eine Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen: Wenn User Account Control (UAC) aktiviert ist, haben die Nutzer nur eingeschränkte Rechte. Gerät einer an den Schädling und hat keine Administrator-Rechte, kann er schlimmstenfalls seinen eigenen Zugang lahm legen, nicht aber das ganze System. Ein bisschen PR macht Sophos mit dieser Meldung natürlich auch, schließlich ist es erst ein paar Tage her, dass auch Sophos die neue Version seines Anti-Virus Tools für Windows Vista präsentiert hat.
Aleksandra Leon
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