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Samstag, 02.12.2006 09:01

Heiße Reifen: Need For Speed Carbon im Test

aus dem Bereich Computer
Von Hayo Lücke
need for speed carbon packshot Auf geht's in eine neue Runde: Mitte November hat Electronic Arts (EA) den Startschuss für die neue Ausgabe von Need For Speed gegeben, einer der bekanntesten Rennspielsimulationen. Nicht einmal ein Jahr nach dem letzten Titel namens Most Wanted hat EA jetzt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die zehnte Version Need For Speed Carbon veröffentlicht. Und wieder geht es darum, in wilden Straßenrennen gegen rivalisierende Crews zu bestehen, bei rasendem Tempo die Flucht vor Polizeistreifen zu ergreifen, Straßensperren zu durchbrechen und in der Karriereleiter steil nach oben zu steigen. Neben bekannten Spielelementen haben die Entwickler auch Neuheiten integriert, die wir im nachfolgenden Testbericht vorstellen möchten.


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Worum geht's?

"Der Kampf um die Stadt entscheidet sich im Canyon", so bewirbt EA sein neues Rennspiel, das wieder einmal durch düster-dunklen Gangster-Charme beeindrucken kann. Kernelement von Need For Speed Carbon sind aufgemotzte Rennboliden, mit denen nachts in atemberaubenden Tempo durch die Straßenzüge von Palmont City geheizt wird – illegal und ohne Rücksicht auf jegliche Verkehrsregeln. Im wahren Leben sollte darauf in jedem Fall verzichtet werden, macht es am PC auch noch soviel Spaß.

Lasse die Karriere beginnen…

Schritt für Schritt muss sich der Spieler im so genannten Karrieremodus in einzelnen Rennen gegen andere Renn-Crews durchsetzen. Sie beanspruchen einzelne Blocks der Stadt für sich und dulden fremde Rennwagen in ihrem Terrain nur widerwillig. Allerdings geht es nicht nur darum, Ruhm und Ehre zu erlangen, sondern auch um viel Geld. Das ist notwendig, um den eigenen Wagen mit einer Vielzahl an Tuningteilen aufzuwerten, bei Autohändlern komplett neue Schlitten zu kaufen oder auch um saftige Strafen zu zahlen, wenn die Polizei aus wilden Verfolgungsjagden mit den Rasern als Sieger hervorgeht und statt einer weiteren Flucht die Handschellen klicken.

Auch wenn sich auf den ersten Blick im Vergleich mit vorherigen Need For Speed-Versionen in den meisten Situationen nicht viel verändert zu haben scheint, kann die Carbon-Episode durch mehrere neue Features überzeugen. Sie lassen den ohnehin schon hohen Spielspaß nochmals steigen. So besteht erstmals die Möglichkeit, nicht nur allein die vielen verschiedenen Rennen zu meistern, sondern auf die Hilfe einer eigenen Crew zu setzen. Je mehr Stadtbezirke unter die eigene Kontrolle gebracht werden, desto mehr Crewmitglieder stellen sich vor, um ihre Hilfe in den Rennen und beim Tunen des eigenen Fuhrparks anzubieten. Allerdings stehen maximal drei Crew-Mitglieder parallel zur Verfügung.

need for speed carbon filmsequenz

Jedes der Crew-Mitglieder ist auf eine von drei Rollen spezialisiert: Blocker, Schlepper oder Scout. Die Aufgabe der Blocker erklärt sich von selbst: Sie verfolgen das Ziel, die Fahrzeuge fremder Crews auszubremsen und am erfolgreichen Fahren zu hindern. Problematisch dabei: Hier und da verwechseln sie auch schon mal das fremde mit dem eigenen Team, um sich gleich darauf über eine Audio-Nachricht dafür zu entschuldigen. Mit der Hilfe eines Schleppers kann die eigene Höchstgeschwindigkeit durch das Fahren im Windschatten deutlich gesteigert werden und Scouts zeigen versteckte Wege durch kleine, vergessene Gassen entlang der Strecke, die normalerweise niemand durchkreuzen würde. Da werden dann auch schon mal Absperrungen oder Tore durchbrochen, um eine Abkürzung zu nehmen.
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