Mit voller Kraft steuert der Kölner DSL-Provider QSC in Richtung schwarzer Zahlen. Anlässlich der heute vorgelegten Geschäftszahlen für das dritte Quartal untermauerte das börsennotierte Unternehmen seine Ziele, schon im vierten Quartal ein positives Konzernergebnis vorlegen zu wollen. Im dritten Quartal hat das trotz Wachstum in den markenstarken, strategischen Segmenten noch nicht geklappt.
Umsatz steigt
Insgesamt konnte QSC im dritten Quartal 68,4 Millionen Euro einnehmen, vor einem Jahr waren es noch 51,1 Millionen Euro. Für das gesamte Jahr 2006 erwartet QSC einen Umsatz in Höhe von 265 Millionen Euro. Das Konzernergebnis fiel im dritten Quartal negativ aus. Zwischen Juli und September machte QSC einen Verlust in Höhe von 2 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2005 hatte der Verlust noch 4,1 Millionen Euro betragen. Die höchsten Zuwächse erwirtschaftete QSC nach eigenen Angaben im Geschäft mit Wiederverkäufern, wo der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 113 Prozent von 8,6 Millionen auf 18,3 Millionen Euro gesteigert werden konnte.
Kein Fokus auf Privatkunden
Auch künftig wird sich QSC auf das Geschäft mit Geschäftskunden konzentrieren. Im hart umkämpften Privatkundenmarkt werde QSC nur Produkte mit einem hinreichenden Deckungsbeitrag anbieten. Dadurch werde zwar auf Umsätze im margenschwachen Privatkundengeschäft verzichtet, die Profitabilität von QSC werde aber nachhaltig verbessert. QSC ist mit der Q-DSL home GmbH auch im Privatkundengeschäft tätig. Hier werden unter anderem vom Telefonanschluss losgelöste DSL-Anschlüsse ab
29 Euro im Monat angeboten.
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