Sonntag, 03.12.2006 13:01

Test: Der schnellste Mini-PC der Welt

aus dem Bereich Computer
Von Nam Kha Pham
Das Ende eines Mythos: Mit dem kleinen XPC P2 3700G will Shuttle beweisen, dass Leistung und kompakte Bauweise durchaus kombiniert werden können. Im gerade mal 22 x 21 x 32,5 Zentimeter kleinen XPC P2 3700G stecken ausschließlich Highend-Kompenten. onlinekosten.de hat das Kraftpaket genau unter die Lupe genommen.

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Kaum Hitzeentwicklung

Bislang konnten leistungsstarke Systeme nicht in kleinen Gehäusen untergebracht werden, da der hohe Energieverbrauch und die dadurch resultierende Wärmeentwicklung nicht abgeführt werden konnte. Aufgrund des geringen Platzangebotes war es in der Regel nicht möglich, eine optimale Luftzirkulation realisieren zu können. Beim neuen XPC P2 3700G ist das aber nicht der Fall, denn das System bleibt auch nach längerem Gebrauch im akzeptablen Temperaturbereich.

Insgesamt sieben Lüfter sorgen für eine ausreichende Kühlung im Inneren, was eine hohe Geräuschentwicklung vermuten lässt. In der Praxis ist der XPC P2 3200G aber erstaunlicherweise sehr leise und kann problemlos im Wohnzimmer eingesetzt werden.

XPC_3.jpg

Wolf im Schafspelz

Optisch unterscheidet sich der XPC P2 3700G nicht von den anderen Systemen, die auf dem SD37P2-Barebone aufbauen. Öffnet man jedoch das schwarz lackierte Gehäuse, dann fällt als erstes die große Grafikkarte auf. Es handelt sich dabei um eine GeForce 7950 GX2, die mit zwei Grafikprozessoren und insgesamt einem Gigabyte Grafikkartenspeicher bestückt ist. Damit der Prozessor nicht zum limitierenden Faktor wird, hat Shuttle gleich den schnellsten Dualkern-Prozessor eingebaut.

Der Intel Core 2 Extrem X6800EE hat aber noch einen weiteren Vorteil: Im Vergleich zu den Konkurrenz-Modellen verbraucht er sehr wenig Strom und liegt nach Angaben von Intel bei nur 75 Watt. Im Vergleich dazu hat ein Pentium 955 Extreme Edition eine Wärmeverlustleistung von 130 Watt, was fast an der technischen Leistungsgrenze einer Luftkühlung liegt. Darüber hinaus wird die CPU beim XPC P2 3700G durch eine spezielle Heatpipe gekühlt. Komplettiert wird das Ganze noch durch vier jeweils ein Gigabyte große DDR-2 Speichermodule von takeMS und einer 400-Gigabyte-Festplatte aus der Samsung SpinPoint T133-Serie. Technisch steckt im XPC P2 3700G also ein Hochleistungsrechner.

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