Der Mobilfunk-Service-Provider Drillisch, zu dem unter anderem die Marken Victorvox und
simply gehören, hat mit einem bröckelnden Umsatz zu kämpfen. Gleichzeitig konnte der Konzern das Betriebsergebnis und die Kundenzahl allerdings steigern. Das gab Drillisch heute im veröffentlichen Quartalsbericht bekannt.
Gewinn gesteigert
Zwischen Juli und September konnte Drillisch insgesamt 70,20 Millionen Euro erwirtschaften. Gegenüber dem Vorquartal (68 Millionen Euro) bedeutete dies zwar ein leichtes Plus, gegenüber dem dritten Quartal 2005 fiel der Umsatz aber spürbar geringer aus. Vor einem Jahr lag er noch bei 81,29 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte Drillisch das Betriebsergebnis verbessern. Nach 6,52 Millionen Euro im dritten Quartal 2006 standen dieses Jahr 9,05 Millionen Euro auf der Habenseite.
Leicht steigern konnte Drillisch auch den Kundenbestand. Telefonierten Ende Juni noch 1,65 Millionen Kunden mit einer SIM-Karte einer Drillisch-Marke, waren es Ende September 1,68 Millionen. Davon telefonierten 1,12 Millionen mit einer Prepaid-Karte. Der Plan sieht vor, dass bis Ende 2006 1,8 Millionen Kunden bei Drillisch unter Vertrag stehen.
Dicount-Geschäft zählt
Entscheidend dabei helfen soll die Discount-Marke
simply. Es ist vorgesehen, dass simply im gesamtdeutschen Discountermarkt auf einen Marktanteil von 15 Prozent kommt. Hierzu wurde kürzlich unter anderem eine Partnerschaft mit der Billig-Fluglinie HLX geschlossen. Die ersten 1.000 simply-Neukunden können sich über einen 10-Euro-Fluggutschein von HLX freuen. Weitere Marketing-Maßnahmen sollen folgen.