Dienstag, 07.11.2006 11:48

Alice ist begehrter denn je

aus dem Bereich Breitband
Alice geht es gut. Der Hamburger Provider Hansenet hat in den vergangenen Monaten stark in den Ausbau des eigenen Breitbandnetzes investiert und freut sich nun über eine positive Entwicklung der Umsatz- und Kundenzahlen in den ersten neun Monaten dieses Jahres.

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Alice ist erfolgreich

Die Marke Alice konnte nach Angaben des Unternehmens von Anfang Januar bis Ende September dieses Jahres mehr als 250.000 Privat- und Geschäftskunden hinzu gewinnen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 83 Prozent auf 840.000 Kunden. 97 Prozent aller Kunden setzen dabei auf das Breitband-Angebot.

"Wegweisendes Angebot"

In den ersten drei Quartalen legte Hansenet auch beim Umsatz kräftig zu: Satte 375 Millionen Euro Erlös konnte das Unternehmen verzeichnen. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres konnte der Umsatz von 198 Millionen Euro um 89 Prozent gesteigert werden. Bis September dieses Jahres erreichte der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 99 Millionen Euro. Der Grund für das gute Ergebnis ist laut Hansenet-Geschäftsführer Harald Rösch "das wegweisende und übersichtliche Alice-Angebot". Ferner würden durch den massiven Ausbau des Alice-Netzes neue und wertvolle Kundenpotenziale erschlossen.

Mitte September erst hatte die Hansenet-Muttergesellschaft Telecom Italia das DSL-Zugangsgeschäft von AOL-Deutschland für 675 Millionen Euro gekauft. Durch die Übernahme der deutschen AOL-Kunden, die in den kommenden Monaten abgeschlossen werden soll, blickt Hansenet in Deutschland künftig sogar auf insgesamt 3,2 Millionen Kunden und wird fast gleichauf mit United Internet zum zweitgrößten deutschen Internetanbieter.

Alice in 230 Städten

Hansenet bietet seine Alice-Produkte heute in 230 deutschen Städten an. Die Kunden haben die Wahl zwischen dem entbündelten DSL-Anschluss "Alice Light", für den kein Telefonanschluss mehr nötig ist, und den Komplettangeboten "Alice Fun" und "Alice Deluxe".
Denise Bergfeld
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