Dienstag, 07.11.2006 11:01

Anstoss 2007 - Der Fußballmanager im Test

aus dem Bereich Computer
Der harte Manager-Alltag wird durch eine gehörige Portion Humor versüßt. Vertragsverhandlungen mit anderen Vereinen und Halbzeitansprachen an die Mannschaft werden durch amüsante Monologe deutlich aufgelockert. Auch Features wie Anrufe der eigenen Ehefrau auf dem Anrufbeantworter oder die Möglichkeit, Spieler statt ins Trainingslager in ein Drillcamp zu schicken, sorgen für eine willkommene Abwechslung. Wichtige Meldungen vom Vorstand, Co-Trainer oder Spielern werden zeitgerecht per E-Mail auf den Büro-PC gesandt.

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Fazit: Ein Managerspiel das Spaß macht

Ascaron ist mit Anstoss 2007 ein mehr als ansprechender Fußballmanager gelungen ist. Das rundum neu programmierte Game überzeugt durch eine klar gegliederte Menüstruktur und einen bunten Mix an wichtigen, aber auch amüsanten Features rund um den eigenen Lieblingsverein. Das eigene Personal an Physiotherapeuten oder Talentscouts zusammenzustellen macht ebenso Spaß wie das Stadionumfeld mit neuen Tribünen, Würstchenbuden und Parkplätzen aufzubauen. Auch Faninteressen sollten über Fanfeste oder Fan-Stammtische in regelmäßigen Abstäden berücksichtigt werden. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stellt es selbst für Einsteiger kein Problem dar, sich zwischen den vielen Einstellungsmöglichkeiten zurecht zu finden.

Das größte Manko ist die fehlende Bundesliga-Lizenz, was klar auf Kosten des Gameplays geht. Die Lizenz wurde von der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Fußball Manager 07 von EA Sports zugesprochen. Ascaron verbietet das, die offiziellen Spieler- und Vereinsnamen zu verwenden. Zwar ist es möglich, über den im Paket integrierten Editor alle Namen entsprechend anzupassen, doch dafür sind mehrere Stunden Datenbankpflege notwendig.

anstoss 2007 vereinsgelaende

Trotzdem: auch ohne bekannte Namen macht Anstoss 2007 mächtig Spaß und sorgt für viele amüsante Stunden vor dem PC. Dabei besteht die Möglichkeit, entweder allein oder in einem Haus-Netzwerk mit Freunden oder WG-Mitbewohnern die Karriereleiter nach oben zu klettern. Insgesamt können bis zu 64 Personen in einem Netzwerkgame zocken. Hierzu ist es allerdings Voraussetzung, dass jeder Spieler eine eigene Anstoss-DVD-ROM besitzt. Im Gegensatz zu früheren Versionen ist es leider nicht mehr möglich, mit zwei Spielern vor einem Monitor zu zocken.

Patches installieren

Abschließend noch ein wichtiger Tipp für alle, die sich das Spiel neu zulegen. Bevor man die eigene Karriere startet, sollten unbedingt die zur Verfügung gestellten Patches installiert werden. Davon gibt es inzwischen vier an der Zahl, die auf der offiziellen Homepage zum Download angeboten werden, aber praktischerweise auch direkt über das Einstiegsmenü des Spiels installiert werden können.

Name: Anstoss 2007 – Der Fußballmanager
Realisation: Ascaron
URL: www.anstoss2007.de
Betriebssysteme: Windows XP mit Service Pack 2, Windows 2000
Preis: 35 Euro
Systemanforderungen:
  • Pentium, mindestens 1 Ghz
  • 1,2 Gigabyte Festplattenspeicher
  • 512 MB RAM
  • Nvidia GeForce 3 oder ATI Radeon 8500; GeForce 4 MX wird nicht unterstützt
  • DirectX-fähige Soundkarte
  • DVD-ROM-Laufwerk
Pro & Contra
viele Einstellungsmöglichkeiten
einfache Bedienung
umfangreicher Editor
Reputation- & Renommee-Punkte
fetzige Manager- (Transfers) und Trainer-Monologe (Spielansprachen)
keine Bundesliga-Lizenz
Standard-Sound abgesehen von flippigen Monologen langweilig
kein 2-Player-Modus an einem PC
Spieldaten nur in Textform
Bewertung (Maximum: zehn Sterne) Gewichtung
Grafik: (8,0 / 10) 30%
Sound: (5,0 / 10) 20%
Steuerung: (8,0 / 10) 10%
Spielspaß: (7,0 / 10) 40%
Sonderpunkte: + für amüsante Monologe
Gesamt:
(7,5 / 10)

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