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Mittwoch, den 08.11.2006 12:53

Wegweiser durch den Speicherkarten-Dschungel

aus dem Bereich Computer
Von Christian Rentrop
Speicherkarten sind eine tolle Erfindung: Sie speichern oft riesige Datenmengen auf winziger Fläche. Sie verfügen über keinerlei bewegliche Teile und speichern Daten nicht magnetisch, weshalb sie besonders resistent gegen Beschädigung sind. Doch es gibt eine verwirrende Anzahl von Speicherkarten-Typen, deren Vor- und Nachteile im folgenden Ratgeber einmal genau unter die Lupe genommen werden.

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Zahlreiche Bauformen

Es gibt Speicherkarten in allen möglichen Bauformen: Von der winzigen Mini-SD-Karte für Handys über Memory Stick und SD-Card für kompakte Digitalkameras bis hin zur vergleichsweise klobigen Compact-Flash-Karte für digitale Profi-Kameras. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Speichergröße sowie in der Datensicherheit.

Die Basis aller Speicherkarten ist der Flash-Speicher. Flash-Speicher haben gegenüber RAM – also Arbeitsspeicher, wie er in jedem PC zu finden ist – den Vorteil, dass sie ihre Daten behalten, auch wenn der Strom abgeschaltet wird. Ihr Nachteil ist die im Vergleich zu Arbeitsspeicher geringe Geschwindigkeit. Da sie jedoch wie Laufwerke benutzt werden, sind so hohe Geschwindigkeiten wie bei RAM überhaupt nicht nötig. Wichtiger ist, dass die Daten zuverlässig gespeichert werden.

Verschiedene Speicherkarten-Typen
Wie schnell ist die Karte?

Gemessen wird die Geschwindigkeit einer Speicherkarte anhand der typischen Lesegeschwindigkeit eines CD-ROM-Laufwerks mit einfacher Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit liegt bei 150 Kilobyte pro Sekunde. Die Geschwindigkeit einer Speicherkarte ist also identisch mit der eines CD-ROM-Laufwerks. Wird eine Speicherkarte beispielsweise mit "50x" beschriftet, bedeutet das, dass es sich um eine Karte handelt, die so schnell ist wie ein CD-ROM-Laufwerke mit 50-facher Geschwindigkeit.

Allerdings gibt es hier Unterschiede: Manche Hersteller legen die Lesegeschwindigkeit zugrunde, andere die Schreibgeschwindigkeit und wieder andere die Gesamtgeschwindigkeit, berechnet aus Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Für den Einsatz in Digitalkameras und als Speichermedium ist jedoch vor allen Dingen die Schreibgeschwindigkeit relevant. Sie entscheidet, welche Datenmenge pro Sekunde auf der Karte gespeichert werden kann und damit nicht selten auch über die absolute Geschwindigkeit der Kamera.
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