Wie schnell die Zeit doch vergeht. Der lange Winter, ein kurzer Frühling, dann der kraftvolle Sommer - und jetzt Herbst. Das Verrückte: Bis vor Kurzem herrschten Temperaturen um 20 Grad Celsius, es mochte keine jahreszeitliche Normalität einkehren. Jetzt, pünktlich zum November, nimmt die Kalte Jahreszeit zunehmend Gestalt an. Ganz anders sieht es auf dem DSL-Markt aus: Hier ist lange noch kein Winter in Sicht. Die Angebote werden umfangreicher, die Preise sinken unaufhörlich in den Keller. Zeit, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wer was zu welchem Preis anbietet.
Blick auf die Reseller
Bei den Resellern kommen DSL-Flatrates für 0 Euro verstärkt in Mode. Vorreiter
GMX bietet auch weiterhin seine Internetpauschale deutschlandweit zum Nulltarif an. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Zugangsgeschwindigkeiten: DSL 2000 oder DSL 16.000. All jenen, bei denen der schnelle
ADSL2(+)-Anschluss noch nicht verfügbar ist, schaltet GMX eine 6000er-Leitung. Sobald DSL 16.000 dann zur Verfügung steht, wird der Turbo kostenfrei hinzugeschaltet.
Für die Anschlüsse berechnet GMX monatlich 19,99 Euro und 24,99 Euro. Einmalig fallen für DSL 2000 29,95 Euro Einrichtungsgebühr an. Auf Wunsch können diverse Voice-over-IP-Optionen hinzugebucht werden - wahlweise ein Minutentarif oder eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz für 9,99 Euro. Wird die VoIP-Flat gebucht, entfällt in den ersten sechs Monaten der Grundpreis. Die passende Hardware liefert GMX gleich mit: Eine GMX Surfbox, wahlweise mit oder ohne WLAN, gibt es
für umme. Solche mit VoIP-Funktionalität kosten je nach Paket zwischen 0 und 49,99 Euro.
Giftgrün komplett
Einen Tick günstiger als GMX ist
freenet - jedenfalls, so lange man in einer von
40 Städten wohnt. Hier ist die Flat nämlich für
0 Euro zu haben, ansonsten gilt ein monatlicher Aufpreis von
4,99 Euro. Dafür sind die Anschlusspreise günstiger: die Breitbandleitungen mit zwei und sechs Mbit/s Downstream schlagen monatlich mit 16,99 Euro und 19,99 Euro zu Buche. Lediglich der "kleinste" Anschluss muss mit einmalig 19,90 Euro bezahlt werden. Der ADSL2(+)-Anschluss mit 16 Mbit/s Download kostet 24,99 Euro pro Monat.
Für Vieltelefonierer bietet freenet eine VoIP-Flat zum Preis von 9,99 Euro pro Monat. Im ersten halben Jahr fallen wie bei GMX keine Kosten an. Der Clou: die DSL-Telefonflat beinhaltet nicht nur alle Gespräche ins deutsche Festnetz, sondern auch solche in die Netze von sieben weiteren europäischen Ländern. Die FRITZ!Box SL mit oder ohne WLAN schenkt freenet allen Neukunden für
0 Euro. Wird die VoIP-Pauschale gebucht, gilt der gleiche Preis für die FRITZ!Box Fon oder WLAN 7170.