Montag, 23.10.2006 18:01

iRecord: Den iPod als Videorekorder nutzen

aus dem Bereich Computer
Ein moderner iPod hat bis zu 80 Gigabyte Speicher für Musik, Videos und Daten. Doch wer braucht schon 80 Gigabyte? Das sind laut Apple rund 20.000 Songs, Musik für ein ganzes Jahr. Und die Filme? Die zwingen beim Umrechnen den Computer in die Knie. Wohin also mit all dem Platz? iRecord, der Videorekorder für den iPod, hilft, den iPod voll zu laden.

iRecord ist ein Videorekorder für den iPod. Zwischen Receiver und iPod angeschlossen kann er Fernsehsendungen direkt auf dem MP3-Player aufnehmen. Das funktioniert auch mit der Playstation Portable und anderen MP3-Playern, vorausgesetzt, genug Speicherplatz und ein USB-Anschluss sind vorhanden.

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Ersetzt den Videorekorder

Der Anschluss am iPod erfolg über den USB-Stecker. Am Kabel-, Satellit- oder DVB-T-Receiver per Cinch- oder S-Video-Kabel angeschlossen, greift iRecord die Daten ab und codiert sie passend um. Das Gerät wandelt die Daten direkt in der für iPod und PSP passenden Auflösung von 320x240 Pixeln mit 768 Bit Datenrate ins H.264-Format um. Dies entspricht qualitativ einer VHS-Aufnahme. Drei Stunden Programm sollen nur ein Gigabyte Speicher belegen.

Fotoarchiv - 13.jpg Der direkte Anschluss an Kabel, Antenne und Satellit ist leider nicht möglich, es wird auf jeden Fall eine AV-fähige Quelle wie ein Receiver benötigt. Der iRecord ersetzt insofern keinen DVB-Empfänger am Fernseher oder am PC, dafür jedoch einen Festplatten-Rekorder. Reine Audio-Aufnahmen sind ebenfalls möglich. Das Gerät kann ab sofort für knapp 200 Dollar beim Hersteller bestellt werden.
Christian Rentrop
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