Bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Internet Explorer 7 war es soweit: Die Sicherheitsexperten von
Secunia hatten ein kritisches Leck in Microsofts neuem Browser
gefunden. Heute dementiert Microsoft: Nicht der Internet Explorer, sondern Outlook Express sei für die Sicherheitslücke verantwortlich.
Fehlgeleitet
Das Leck ist bereits beim Internet Explorer 6 seit mehreren Monaten bekannt: Eine fehlerhafte Umleitung von "mhtml://"-URIs wird dabei zum Sicherheitsproblem. Microsoft weist nun auf einen Fehler in Microsoft Outlook hin; man arbeite an einer Lösung. Bis dahin empfehlen die Experten von Secunia unter den Einstellungen des Internet Explorer die Option „Active Scripting“ zu deaktivieren. Alternativ können Internet-Nutzer auch mit dem Open-Source-Browser Firefox ins Netz gehen.
Zu einem Update des Internet Explorer 6 auf die neue Version 7 rät onlinekosten.de aber dennoch. Die Vorteile des Internet Explorer 7 können sie in unserem ausführlichen
Browser-Test nachlesen. Eine deutsche Version des neuen Browsers gibt es allerdings noch nicht. Sie soll in wenigen Tagen folgen.
Klaus Wiesen