Apple hat Grund zur Freude. Das Unternehmen hat die vorläufigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2006 vorgelegt und kann wieder einmal auf einen neuen Rekord blicken.
Macs und iPods boomen
Wie es heißt, wurden im vierten Quartal 1,61 Millionen Mac-Rechner ausgeliefert. Das entspreche einer Steigerung um 30 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Einen wahren Boom verzeichnet auch nach wie vor der
MP3-Player iPod. Allein Zwischen Juli und September wurden sage und schreibe 8,73 Millionen der weißen Player ausgeliefert. Apple spricht von einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2005.
Den Quartalsumsatz bezifferte Apple auf 4,84 Milliarden US-Dollar. Der Netto-Gewinn habe 546 Millionen Euro betragen. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 3,68 Milliarden US-Dollar beziehungsweise ein Netto-Gewinn von 430 Millionen US-Dollar erzielt. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 40 Prozent.
"Dieses starke Quartal krönt ein herausragendes Jahr für Apple. Über 39 Millionen verkaufte iPods und 5,3 Millionen verkaufte Macs - und das im Zeitraum eines technologisch höchst anspruchsvollen Wechsels der Hardwarearchitektur, ist eine Leistung, auf die wir alle sehr stolz sind," sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Vorausblickend wird 2007 eines der aufregendsten Jahre in Bezug auf neue Produkte in der Geschichte von Apple werden."
Wann kommt das iPhone?
Eines dieser neuen Produkte dürfte unter anderem das schon seit längerem erwartete iPhone sein. Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet unter Berufung auf einen Analysten der Prudential Equity Group, Apple werde möglicherweise auf einer Konferenz im Januar zwei Gerätetypen vorstellen. In der Branche wird gemunkelt, Apple werde ein Smartphone mit integrierter Tastatur präsentieren, das auch Video- und Musikdateien abspielen kann.
Ein zweites Modell soll etwas schlanker sein, aber ebenfalls Musik abspielen können. Mindestens eines der Apple-Handys soll zudem über ein WLAN-Modul verfügen. Apple bereitet Medienberichten zufolge derzeit den Markeneintrag "iPhone" vor. Über die Internet-Domäne iPhone.org verfügt das Unternehmen seit 1999.