Nintendo will in diesem Jahr insgesamt 20 Millionen Nintendo DS verkaufen und damit den eigenen Rekord aus dem Vorjahr nochmals übertreffen. 2005 verkaufte der Konzern 17 Millionen DS-Handhelds. Mit Wii soll ab Freitag, 8. Dezember, dann auch noch eine weitere Spielstation den Konsolen-Markt erstürmen und die Konkurrenz hinter sich lassen.
Neue Pokerrunde
Nach dem unbefriedigenden Absatz des Gamecube hat sich Nintendo seit Einführung des Nintendo DS im März 2005 wieder an die Spitze des Konsolen-Marktes herangearbeitet und ist für Microsoft und Sony wieder zu einer ernsthaften Konkurrenz geworden. Bei Spielehandhelds führt man den Markt mit deutlichem Vorsprung vor Sony und der
Playstation Portable an. Und mit Wii scheint der Konzern in Zukunft auch im Markt der Home-Konsolen wieder ordentlich mitmischen zu können.
Auf der E3 und der Games Convention überraschte die Konsole Besucher und Presse aufgrund ihres
neuartigen Steuerprinzips. Seit der E3 wird Wii von den drei Konsolen der neuen Generation - zu den weiterhin die Xbox 360 und die Playstation 3 gehören - am meisten
gelobt. Die neue Nitendo-Konsole wird außerdem zu einem deutlich
günstigeren Preis auf den Markt kommen, als die Konkurrenz von Microsoft und Sony.
Sony muss zittern
Microsoft hat mit der
Xbox 360, die bereits seit gut einem Jahr erhältlich ist, einen ordentlichen Vorsprung vor der Konkurrenz und versucht diesen mit neuen Erweiterungen, wie etwa dem kürzlich
vorgestellten HD-DVD-Laufwerk, weiter auszubauen. Bei Sony hingegen leuchten derzeit alle Lichter in Alarm-Rot. Zum einen hat der Konzern seit Monaten mit
massiven Problemen bei seinen Notebook-Akkus zu kämpfen - was dem Image schadet – und zum anderen verläuft die
Produktion der Playstation 3 alles andere als nach Plan. In Europa soll die Konsole frühestens Mitte März 2007 auf den Markt kommen. Damit kommt die Playstation 3 zum einen deutlich nach Wii auf den Markt, zum anderen verpasst Sony in Europa das so wichtige Weihnachtsgeschäft.