Freitag, 06.10.2006 09:49

Breitband-Internet für ganz Dresden

aus dem Bereich Breitband
Internet über WIMAX gibt es neuerdings auch für die Einwohner der Sachsen-Metropole Dresden. Die vom Chiphersteller Intel mitfinanzierte Deutsche Breitband Dienste GmbH (DBD) hat in Dresden ein neues WIMAX-Funknetz in Betrieb genommen.

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Breitband für zehn Euro

Seit dem vergangenen Februar hatte sich die Bürgerinitiative "DSL für Dresden" für einen flächendeckenden DSL-Ausbau in der sächsischen Landeshauptstadt eingesetzt, Interessentenlisten ausfüllen lassen und weiter geleitet. Da ein flächendeckender Ausbau nicht abzusehen war, können die Dresdner nun per WIMAX schnell surfen. "Der Wunsch vieler Dresdner nach einer zeitgemäßen Internetverbindung wird nun bald Wirklichkeit", heißt es seit gestern auf der Internetseite der Bürgerinitiative.

Bald sollen alle Stadtteile in Dresden per WIMAX versorgt sein. Dazu installiert die DBD nach eigenen Angaben mehr als 30 WIMAX-Basisstationen. Für knapp zehn Euro im Monat können die Dresdner den Tarif "Maxxonair Fun" buchen, der einen WIMAX-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream enthält sowie ein Datenübertragungsvolumen von einem Gigabyte. Jedes Megabyte, das mehr verbraucht wird, kostet 1,5 Cent. Der Upstream variiert nach Angaben der Kundenbetreuung ja nach Gebiet, Standard sind 192 Kilobit pro Sekunde (kbit/s).

Auch in Berlin und Heidelberg

Die DBD bietet WIMAX nicht nur in der sächsischen Landeshauptstadt an, sondern auch in Berlin und Heidelberg. Mit dem neuen Tarif "Maxxonair Relax" offeriert die DBD nun auch eine neue WIMAX-Flatrate für knapp 20 Euro im Monat an - zusammen mit einem WIMAX-Anschluss mit zwei Mbit/s im Downstream. Im kommenden Jahr will der Provider zudem für zehn Euro mehr auch eine Telefon-Flatrate anbieten.

Um mit den Tarifen der DBD über WIMAX surfen zu können, benötigt der Kunde ein Funkmodem, das der Provider stellt. Die Installation vor Ort kostet 70 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr. Wer sich nur für ein Jahr bindet, zahlt allerdings eine einmalige Gebühr von 29 Euro. Schließt der Kunde einen Vertrag über zwei Jahre ab, so entfällt diese Gebühr.
Denise Bergfeld
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