Auf Wunsch wird von anumero.de auch ein so genannter Treuhandservice angeboten, der die Übergabe der Handynummern abwickelt. Die Portalbetreiber versprechen bei der Abwicklung der Formalitäten des Nummerntransfers zu helfen, damit die Handynummer korrekt den Besitzer wechselt.
Dafür wird ein Übernahmevertrag an den Käufer der Rufnummer gesandt und der Geldfluss über ein neutrales Treuhandkonto abgewickelt. Käufer und Verkäufer müssen für diesen Service jeweils fünf Euro zahlen. Außerdem ist zu beachten, dass von den Mobilfunkern für die Übernahme einer Rufnummer ein Einmalbetrag berechnet wird. Er liegt aktuell je nach Anbieter zwischen 15 und 25 Euro.
Exklusiver Service
Sollte die gewünschte Rufnummer nicht im Index der Angebote zu finden sein, bietet anumero.de auch einen Exklusiv-Service an. Die Betreiber der Seite können damit beauftragt werden, den Inhaber einer bestimmten Rufnummer ausfindig zu machen, um diesen über die Kaufabsicht der Nummer zu informieren.
Neben dem am Ende individuell zu verhandelnden Kaufpreis zwischen Interessent und Rufnummerninhaber verlangen die Betrieber von anumero.de für diesen Dienst eine Pauschale von 250 Euro. Mehr noch: Es wird ein Erfolgshonorar in Höhe von 200 Euro erwartet, wenn die Nummer für 1.000 Euro oder mehr den Besitzer wechselt.
Fällt der Kaufpreis niedriger aus, erhöht sich kurioserweise die Honorarforderung – um 50 Cent je niedriger erzieltem Kaufpreis. Das heißt beispielsweise: einigen sich beide Parteien auf einen Kaufpreis von 750 Euro, müssen 325 Euro Honorar an anumero gezahlt werden, bei einem Kaufpreis in Höhe von 250 Euro sind es sogar 575 Euro.
Hayo Lücke