Mit dem
Handy zu telefonieren gehört für die meisten Menschen heute zum Alltag. Nicht nur weil die Minutenpreise durch zahlreiche
Mobilfunk-Discounter zunehmend auf ein akzebtables Niveau absinken, sondern auch, weil das Handy über
Homezone-Lösungen zu einer Festnetzalternative geworden ist. Oftmals stehen neue Mobilfunkkunden aber vor einem Problem, denn drei der vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber bieten bei Vertragsabschluss keine
Wunschrufnummer an. Eine Lösung bietet nun das Online-Portal
anumero.de, wo ein Marktplatz für Handynummern errichtet wurde.
Nicht alles kostenlos
Wer auf der Suche nach einer attraktiven Mobilfunkrufnummer ist oder eine Handynummer zum Tausch oder Verkauf anbieten möchte, kann sich auf der Webseite registrieren und direkt loslegen. Gesuche nach Handynummern sind grundsätzlich kostenlos, ebenso die ersten beiden Rufnummernverkäufe. Ab dem dritten Verkauf einer Rufnummer oder bei gewerblicher Nutzung wird eine Jahresgebühr in Höhe von 39 Euro fällig.
Auf der Suche nach dem Rufnummern-Glück müssen sich Nutzer des Portals aktuell noch mit einem recht überschaubaren Angebot an Telefonnummern zufrieden geben. Aktuell sind gut 350 Nummern-Angebote eingestellt. Ferner sind knapp 300 Nutzer auf der Suche nach einer bestimmten Handynummer.
Extreme Forderungen
Auffällig ist: Die meisten Anbieter von Telefonnummern wollen mit Interessenten zunächst über einen möglichen Kaufpreis verhandeln. Vereinzelt geben die Verkäufer der Rufnummer in ihrer aufgegeben Anzeige aber auch den Preis an, den sie gern erzielen möchten. Darunter sind dann auch völlig überzogene Forderungen zu finden. So werden zum Beispiel für die
51 15 111 10.000 Euro verlangt, für die
24 06 232 sogar 50.000 Euro. Preise, die am Ende wohl kaum ein Nutzer bereit sein wird zu zahlen.
Das zeigt auch eine auf der Webseite hinterlegte Statistik zu den zuletzt verkauften Mobilfunknummern. Die erzielten Preise bewegen sich meist irgendwo zwischen 100 und 200 Euro. Es gibt aber auch Ausnahmen: die überaus attraktive Rufnummer
0170/22 22 222 wechselte nach Angaben der anumero-Betreiber für 4.210 Euro den Besitzer.