Samstag, 09.09.2006 15:25

Test: Nokia 770 – Surfing Pinguin für die Tasche

aus dem Bereich Computer
Wer online lebt, bekommt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten geboten, seiner Internet-Sucht zu frönen. Zu Hause steht der Desktop-Rechner, ebenso wie auf der Arbeit. Unterwegs bieten sich Handys oder Notebooks an. Immer die Notebook-Tasche über der Schulter ist auf die Dauer jedoch unbequem und den kleinen Mobilfunkern fehlt es oft noch an Möglichkeiten, oder schlichtweg an Display-Platz, um Websites und Mail-Clients wie gewohnt darstellen zu können. In diese Lücke stößt das Nokia 770 und bietet sich als Alternative für den kleinen Internet-Hunger zwischendurch an.

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Elegantes silber-schwarz

Elegant sieht es aus, mit seinem schwarzen Gehäuse und dem matt-silbernen Schutzüberzieher aus Metall. Mit einem Gewicht von 185 Gramm ohne und 230 Gramm mit Schutzhülle gehört das Nokia 770 nicht unbedingt zu den Federgewichten. Das ist der Preis für den hochauflösenden Touchscreen mit 800 mal 480 Pixeln und 65.536 Farben. Das Display ist angenehm hell und erzeugt ein scharfes Bild – beste Voraussetzungen fürs Online-Lesen.

Insgesamt misst das Gerät 141 mal 79 mal 19 Millimeter mit beziehungsweise 135 mal 78 mal 14 Millimeter ohne Schutzhülle. Wem der Taschensurfer zu schwer in der Hand liegt, der freut sich über die mitgelieferten kleinen "Terminal-Halter", die zusammengesteckt das Nokia in einer lesefreundlichen Position halten.

Nokia 770 Auswahl der Datenautobahn

Das Internet Tablet im Taschenformat funkt im WLAN, kann aber auch per Bluetooth die Datenleitung eines Handys nutzen. Ist Bluetooth am Handy aktiviert, findet das Nokia 770 das Gerät automatisch und fragt anschließend den Netzbetreiber ab. Die Einstellungen werden unter "Verbindungen" gespeichert. Damit aber noch nicht genug: um die Internet-Anbindung übers Handy zu realisieren, müssen noch die Verbindungseinstellungen des Nokia konfiguriert werden, wobei der Name des Zugangspunkts, Einwahlnummer, Benutzername und Kennwort abgefragt werden. Sollten die voreingestellten Angaben nicht ausreichen, finden sich diese Daten auf den Websites des verwendeten Netzbetreibers. Ist dann alles eingestellt, ist der Weg ins Netz übers Handy frei. Darüber hinaus kann auch das Nokia 770, wieder über Bluetooth, als Modem fürs Handy dienen.
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