Die
Playstation Portable (PSP) soll Analysen der PandaLabs zufolge ein Sicherheitsleck aufweisen. Per Buffer Overflow kann es zum System-Defekt kommen. Dadurch wird es möglich, schädliche Codes auf der Sony Spielkonsole abzuspielen. Auch existiere schon ein Prototyp (Proof-of-Concept), der die prinzipielle Durchführbarkeit eines schädlichen Angriffs über diesen Sicherheitsmangel im System belege und einen "Beweis für die Machbarkeit" liefere, heißt es von den Antivirenexperten von Panda Software.
Gefahr durch TIFF
Die Schwachstelle kann sowohl von eigens dafür entwickelten Schädlingen, als auch direkt von Hackern für Angriffe genutzt werden. Der Schädling kann sich laut PandaLabs auf allen Versionen der PSP Firmware installieren, die TIFF-Dateien anzeigen können. Die Kompatibilität zum Bildformat TIFF wurde mit der Firmware-Version 2.0 eingeführt.
Aktuell hat Sony ein Firmware-Update herausgebracht, das die Versions-Nummer 2.81 trägt. Damit ist eine Sicherheitslücke in der TIFF-Library der PSP behoben worden. Ob es sich jedoch um die von den PandaLabs entdeckte Schwachstelle handelt, konnte von Panda Software nicht mit Sicherheit bestätigt werden.
Firmware-Update steht bereit
Es empfiehlt sich natürlich dennoch, so bald wie möglich die neueste
PSP Firmware-Version 2.81 herunterzuladen. Darüber hinaus sollte keine Software auf der Konsole installiert werden, die aus fragwürdigen Quellen stammt. Auch der externe Datenverkehr per USB, IrDa oder WLAN sollte nicht ohne vorherigen Scan durchgeführt werden, damit keine unerwünschten Eindringlinge eingeschleust werden, heißt es von PandaLabs.
Bereits im vergangenen Jahr gab es Meldungen über einen Malware-Angriff auf die PSP. Der Trojaner Format.A und die beiden Varianten A und B des Tahen-Trojaners löschten wichtige Dateien auf den Konsolen und verursachten erhebliche Schäden.