Wie bereits von uns
berichtet, plant die Deutsche Telekom dem Kundenschwund des ersten Halbjahres mit neuen Komplettangeboten entgegen zu wirken. CDU-Finanzexperte Friedrich Merz plante vor mehreren Monaten die Steuererklärung auf einem Bierdeckel unterzubringen. Die T-Com macht es ihm nun nach und präsentierte auf einer Pressekonferenz im Berliner Hotel Radisson SAS am heutigen Tage tatsächlich einen Bierdeckel, auf dem die Eckdaten der neuen Tarifoffensive zu finden sind.
Sechs von neun
Das Prinzip der neuen T-Com-Tarife ist einfach. Ab dem 18. September wird es zunächst sechs neue Tarife geben. Drei für Kunden, die nur über das Festnetz telefonieren möchten, drei für Kunden, die zusätzlich über eine DSL-Leitung im Internet surfen möchten. Im vierten Quartal des Jahres sollen dann drei weitere Angebote folgen, die dann auf Basis von "Triple Play" auch Video on Demand und IPTV-Inhalte beinhalten.
Neuer Einsteigertarif: Calltime
Für T-Com-Kunden, die in Zukunft nur telefonieren möchten, wird es ab Mitte September neben dem klassischen Festnetzanschluss für knapp 16 Euro drei weitere Angebote geben. Für 19,95 monatlich mit einem Analoganschluss beziehungsweise 27,95 Euro im Monat mit einem ISDN-Anschluss wird der Tarif
Calltime angeboten. Er beinhaltet beim Analoganschluss 120 Freiminuten, ISDN-Kunden können sich über 240 Freiminuten freuen, die für Anrufe in das deutsche Festnetz genutzt werden können. Wer über die monatlichen Inklusivminuten hinaus telefoniert, muss für Gespräche im City-Bereich 3,1 Cent pro Minute während der Hauptzeit (werktags 7 bis 18 Uhr) zahlen, während der Nebenzeit sind 1,5 Cent pro Minute fällig. Ferngespräche kosten 2,6 Cent pro Minute während der Nebenzeit und 4,6 Cent pro Minute zur Hauptzeit. Verbindungen in die Mobilfunknetze von T-Mobile und Vodafone kosten pro Minute 20,6 Cent, in die E-Netze gilt ein Minutenpreis von 22,8 Cent.