1&1 übt sich in Übersichtlichkeit: ab Freitag ist 3DSL das Produkt der Wahl. Denn damit gibt es alles, was derzeit machbar ist im Triple-Play-Segment: Video-on-Demand,
VoIP und selbstverständlich auch Internet. Mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde und für anfangs 19,99 Euro im Monat - alles "flat".
3DSL - all inclusive
1&1 stellte heute in Berlin rechtzeitig zur Internationalen Funkausstellung sein neuestes Kind "3DSL" vor. Dies ist das erste Triple-Play-Angebot der Internetprofis aus Montabaur und stellt ein Komplettpaket aus DSL-Leitung, DSL-Flatrate, Telefon-Flat und sogenannter "Movie-Flat" dar. Der Einführungspreis, welcher nur für Neukunden gilt, beträgt innerhalb der ersten sechs Monate 19,99 Euro monatlich, danach werden reguläre 29,99 Euro fällig. 3DSL kann ab dem 1. September gebucht werden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Andere DSL-Tarife will 1&1 nicht mehr anbieten.
Geboten wird für den niedrigen Einstiegspreis einiges: wer zu den von 1&1-Produktvorstand Robert Hoffmann geschätzten gut 50 Prozent der Kunden gehört, die sechs Megabit und mehr nutzen können, darf sich freuen. Denn 1&1 bietet mit 3DSL bis zu 16 Megabit pro Sekunde für die DSL-Leitung. Neben der DSL-Flatrate gibt es auch eine Telefonieflatrate zu branchenüblichen Konditionen, eine eigene Homepage, 50 E-Mail-Postfächer, 50 Megabyte Speicherplatz für eine virtuelle Festplatte namens "VirtuDrive" sowie eine 1&1-Surf-and-Phone-Box als Hardwareausstattung.
Filme zum Pauschalpreis
Wirklich neu in dem Paket ist aber die Movie-Flatrate. Sie bietet beliebigen Zugriff auf 100 ausgewählte Filme im Portal
maxdome, welches bereits im Juli in Zusammenarbeit mit ProSiebenSat.1 startete. Dort werden auch zahlreiche, bereits im FreeTV erschienene Serien wie "Verliebt in Berlin" angeboten, die bei maxdome teilweise vor dem FreeTV-Start verfügbar sind. Wer keine Lust auf Filme und Serien am PC hat, kann sich mit einer optional verfügbaren Settopbox für 69,99 Euro auch am heimischen Fernseher vergnügen.
Vorstand Hoffmann präsentierte als Beweis für die Leistungsfähigkeit einen kurzen Einblick in "Harry Potter" und "Verliebt in Berlin". Sowohl die Beamerprojektion als auch das durch die Settopbox generierte Fernsehbild konnten überzeugen: die vorhandene, sechs Megabit starke DSL-Leitung bot für das circa 2,2 Megabit starke Signal ausreichend Reserven für eine ruckelfreie Wiedergabe. Eine Aufzeichnung des Programmes ist laut Hoffmann nicht vorgesehen - es sei denn, man schafft es, das verwendete Microsoft-DRM zu umgehen. Dies ist - welch Überraschung - allerdings nicht erlaubt.