Donnerstag, den 14.12.2006 12:55

Ratgeber: Wege aus dem Spam-Dilemma

aus dem Bereich Computer
"Sie haben Post" – die Nachricht, mit der Internet-Provider AOL noch Ende der 90er Kunden ködern konnte, bedeutet inzwischen den blanken Terror. Denn ein nicht unerheblicher Anteil des täglichen Mail-Verkehrs sind unerwünschte Werbe-Nachrichten, so genannter Spam.

Anzeige
Überraschungen am Morgen

Wenn ein Redakteur von onlinekosten.de morgens sein E-Mailprogramm öffnet und die elektronischen Nachrichten abruft, erlebt er oft sein blaues Wunder: Neben Pressemeldungen und interner Kommunikation landen täglich hunderte von Spam-Nachrichten allein auf der onlinekosten-Mailadresse. Trotz aller Filterversuche ist und bleibt Spam ein lästiges und nicht ganz ungefährliches Problem.

Denn zu den üblichen Werbe-Nachrichten für Porno-Websites, Penis-Verlängerungen und Potenzpillen kommen nicht selten Viren- und Phishing-Mails. Diese haben es in sich, sind sie doch nicht nur lästig, sondern eine Gefahr für unerfahrene Internet-Anwender. Schließlich weiß nicht jeder über die Risiken von Phishing und Viren bescheid und klickt unbedarft auf die als .exe-Datei angehängten Bilder von Heidi Klum oder beantwortet die Anfrage eines Phishers.

Spammer überall

Doch woher kommt Spam? Woher wissen die Spammer, welche Adresse sie anschreiben können? Ins Blaue hinein zu spammen ist keine Lösung, weil viele Adressen einfach nicht genutzt werden oder ungültig sind. Unter diesen Umständen hätte der Spammer mit zahlreichen Rückläufern zu kämpfen und könnte obendrein seinen Kunden – den Unternehmen, die Viagra und Co. per Spam vertreiben – keine genauen Angaben über die Zahl der gültigen Zieladressen liefern.

Nein, ein Spammer muss wissen, ob seine Zieladressen gültig sind. Deshalb werden Adresslisten in entsprechenden Kreisen teuer gehandelt. Adresslisten lassen sich recht einfach erstellen: Ein automatisches Programm, ähnlich den Crawlern von Suchmaschinen, sucht Foren, Gästebücher und Websites gezielt nach E-Mail-Adressen ab. Diese werden dann automatisch in einer Adressliste gespeichert.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Eine weitere Alternative: Internet per Kabel bei Unity Media, früher auch bekannt als ish, oder etwa Kabel BW.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
DSL Speedtest
Schnelles DSL bestellt, aber es geht nur im Schneckentempo voran?
Mit dem DSL Speedtest jetzt die DSL Geschwindigkeit prüfen.
Mehr Speed kann ein neuer Internet Provider bringen: Etwa 1und1, Alice DSL oder früher auch Strato.
Aktuelle DSL Angebote im Vergleich.
© 1999-2010 onlinekosten.de GmbH :: Impressum :: Presse :: Jobs