Fazit: Mobiler E-Mail-Zugriff allerorten
Dein Einstieg in die BlackBerry-Welt ist sicher etwas umständlich, doch wer einmal Blut geleckt hat, wird so schnell nicht mehr auf einen mobilen E-Mail-Begleiter verzichten wollen. Nicht ohne Grund schwören immer mehr Geschäftskunden auf BlackBerry und Co – und wir können das nach zwei Monaten BlackBerry-Nutzung durchweg nachvollziehen. Abends im Hotel, unterwegs im Zug oder auf dem Rastplatz schnell die E-Mails zu checken, ist ein Vorteil, den sich Geschäftskunden nicht entgehen lassen sollten.

Für Privatkunden ist die BlackBerry-Nutzung hingegen wegen der hohen Kosten für das Endgerät und die zusätzlich anfallenden Gebühren für die BlackBerry-Optionen derzeit noch unattraktiv. Doch auch hier gibt es Grund zur Hoffnung: langfristig werden zumindest die Preise für die Datenoptionen sinken, sodass die Nutzung auch für private Nutzer interessanter wird. Abgesehen davon gibt es leichte Abzüge für fehlende HSDPA-Unterstützung und die fehlende Möglichkeit, den internen Speicher von 33 Megabyte erweitern zu können. Schade ist auch, dass weder Radio, noch MP3-Player nutzbar sind. Auch eine integrierte Kamera steht nicht bereit. Immerhin ist eine Freisprechfunktion nutzbar.
Mindestens 230 Euro
Vodafone verlangt für das 8707v aktuell mindestens 229,49 Euro bei Abschluss eines Vertrages mit zwei Jahren Laufzeit. Ohne Vertrag werden 699,90 Euro fällig. Bei anderen Netzbetreibern ist der UMTS-BlackBerry derzeit noch nicht erhältlich. Die Standby-Zeit von 250 Stunden konnten wir in unserem Test übrigens nicht ganz erreichen. Unser Testgerät verlangte nach gut einer Woche neue Stromzufuhr.
Hayo Lücke