Anzeige:

Sonntag, 03.09.2006 11:01

BlackBerry 8707v: UMTS-E-Mail-Maschine im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Anzeige
Wow, was für ein Menü

Eingeschaltet wird der UMTS-Blackberry über den Power-Knopf auf der Kopfseite des Endgerätes. Ein wenig unvorteilhaft erweist sich hier die Tatsache, dass ebenfalls auf der Oberseite die Taste zum Stummschalten angebracht ist. Das kann schon mal etwas verwirren. Unmittelbar nach dem Einschalten kommt die Startseite des Menüs zum Vorschein und die wirkt leider ziemlich überladen. Unser Testgerät bot gleich 18 Menüpunkte, die über vier Zeilen mit Grafiken und Überschriften erklärt werden. Abrufbar sind beispielsweise die eingerichteten E-Mail-Konten über den Menüpunkt "E-Mail", das SMS und MMS-Konto, ein Kalender, ein Internet-Browser oder Profil-Einstellungen.

Mit dem Track-Wheel unterwegs

Anders als bei vielen Handys wird durch das Menü nicht über eine Mehrwege-Steuertaste navigiert, sondern mit Hilfe eines so genannten Track-Wheels. Dieses kleine Rädchen ist an der rechten Seite des 8707v zu finden. Wird das Rädchen gedreht, rotiert ein Curser über die einzelnen Menüpunkte. Soll ein Menüpunkt ausgewählt werden, muss das Rädchen einmal gedrückt werden. Auch einzelne Untermenüs wie das Öffnen einer E-Mail lassen sich mit einem Druck auf das Rädchen auswählen. Wird das Track-Wheel beispielsweise im Menüpunkt E-Mail gedrückt, erscheint ein Auswahlmenü mit Funktionen wie "E-Mail öffnen", "E-Mail weiterleiten", "E-Mail-Löschen" oder E-Mail verfassen. Zurück zum Hauptmenü oder auf die zuvor ausgewählte Seite im Menü gelangt der Nutzer über eine ESC-Taaste, die direkt unter dem Rädchen integriert wurde. An diese Art der Menüsteuerung muss sich der Nutzer erst gewöhnen, bei regelmäßiger Nutzung geht der Gebrauch aber zügig von der Hand.

Seitlich findet sich ein kleines Rädchen zur Menüsteuerung E-Mails schreiben und abrufen

In erster Linie soll ein BlackBerry dazu dienen, E-Mails abzurufen. Demnach haben wir ein besonderes Augenmerk gerade dieser Funktion gewidmet. Der Nutzer hat hier die Wahl zwischen E-Mail-Push-Dienst, der über eine von RIM und Vodafone bereit gestellte Software konfiguriert werden kann, oder einer Enterprise-Lösung. Während beim Push-Dienst E-Mails ohne Zeitverzögerung direkt in den E-Mail-Posteingang übertragen werden, erfolgt bei der Enterprise-Lösung eine Übertragung nach entsprechender Synchronisierung mit einem Server. Die Übertragung von E-Mails über den von vielen Nutzern bevorzugten Push-Dienst dauerte bei unserem Test durchschnittlich 14 Sekunden. Die Anzahl eingegangener E-Mails wird über eine kleine Zahl in der Statusleiste des Menüs signalisiert.

So komfortabel das Abrufen von E-Mails möglich ist, Abzüge gibt es beim Versand der mobilen Nachrichten. Die Tastatur bereitet beim Tippen längerer Nachrichten nämlich nur wenig Freude. Zwar steht eine vollständige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung, doch sind die Tasten viel zu klein geraten und liegen zu eng beieinander. Beide Daumen, mit denen die Nachricht meist getippt wird, landen sehr schnell auf der falschen Taste.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 24.07.2014
Smartphone-Werbung macht Facebook reich - Nutzerzahl steigt auf 1,32 Milliarden
Mittwoch, 23.07.2014
Hamburg verbietet Mitfahrdienst Uber - 1.000 Euro Strafe für private Fahrer
Lumia 530: Microsoft-Handy unter 100 Euro
City-Domains: ".koeln" und ".cologne" lockt Vereine - und Lukas Podolski
Electronic Arts verschiebt "Battlefield Hardline" auf 2015
WinSIM: Allnet-Flatrate mit 1 GB wieder für 14,95 Euro im Monat
Chinas Smartphone-Hersteller Xiaomi greift iPhone an - "Wir sind besser als Apple"
Paketdienst DPD verspricht: In diesen 30 Minuten liefern wir
Yourfone: Nokia Lumia 630 gratis zur Allnet-Flatrate
Kabel Deutschland: Bis zu 59,90 Euro Bereitstellungsentgelt sparen
Android-Trojaner Simplocker fordert jetzt schon 300 Dollar Lösegeld
Apple macht Milliarden-Gewinn: iPhone stark, iPad schwach
Microsoft leidet unter Nokia-Übernahme: Quartalsgewinn sinkt
Abos von Onlinegames im Sinkflug - weniger Nutzer, mehr Geld
Dienstag, 22.07.2014
Nvidia Shield Tablet: Spiele-Tablet mit Gamepad
Weitere News
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs