Das neue Technologie-Flaggschiff der Telekom ist ohne Frage
T-Home. So nennen die Bonner das eigene, über eine schnelle VDSL2-Anbindung realisierte Triple-Play-Angebot. Auch wenn die Vermarktung
eher schleppend anläuft, sind viele an der mitgelieferten Technik interessiert: Wir sorgen für Einblicke.
Splitter und Co.
Wer das Rundum-Paket T-Home Complete ordert, erhält wenige Tage später ein Paket mit der bestellten Hardware. Es warten vier Geräte darauf, aus dem Pappkarton gepellt zu werden: ein VDSL-Splitter, ein leistungsstarkes VDSL2-Modem, eine VoIP-Anlage sowie der Media Receiver X300T. Der Splitter gleicht dem bei gängigen
T-DSL-Anschlüssen ausgelieferten Modell, kommt in schlichtem Telekom-grau daher. Da sind die übrigen Blinkkästchen weitaus interessanter.
Das DSL-Modem trägt die Bezeichnung Speedport 300 HS und bietet dem Nutzer bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Downstream, realisiert über VDSL2 (hier
T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder auch
Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen). Zum Marktstart wird das Modem noch "geschont" und muss nur maximal 25 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in die Haushalte befördern. Die Vertragsdaten der Telekom sprechen von einem sogenannten "Bandbreitenkorridor". Dem Kunden wird die bestmögliche Bandbreite zur Verfügung gestellt - bei jeder Synchronisation setzt das Speedport-Modem das Up- und Downloadmaximum neu fest. Die Leistung orientiert sich an den Leitungsgegebenheiten, also Leitungslänge und Dämpfung.
Laut den Vertragsdaten der Telekom bietet der VDSL-Anschluss mindestens 16.704 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s), höchstens 25.064 Kbit/s Downstream. In der Zukunft wird das Maximum auf 50.128 Kbit/s angehoben, ein Termin steht noch nicht fest. Den Upstreamkorridor definiert der rosa Riese zwischen 3.072 Kbit/s und 5.056 Kbit/s. Ob die Sendeleistung mit einer Downstream-Verbreiterung einher geht, ist derzeit noch unbekannt.
Speedport 300 HS: Datenblatt
Beim Speedport 300 HS handelt es sich um ein rund 400 Gramm schweres, waschechtes VDSL2-Modem. Die maximal realisierbare Bandbreite liegt bei 50 / 10 Mbit/s im Down- und Upstream. Leider ist keine Befestigung an der Wand vorgesehen, sodass der Speedport 300 HS nur stehend betrieben werden kann.