Anzeige:
Mittwoch, 23.08.2006 11:29

Vodafone: Prepaid-Guthaben darf nicht verfallen

aus dem Bereich Mobilfunk
Der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber Vodafone muss eine juristische Niederlage einstecken. Das Düsseldorfer Landgericht hat in einem heute verkündeten Urteil entschieden, dass Guthaben auf Prepaidkarten nicht verfallen darf. Ebenfalls wurde entschieden, dass die Karten nach Fristablauf nicht deaktiviert werden dürfen. (Az: 12 O 458/o5)

Anzeige
Verbraucherschützer bekommen Recht

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen entsprechende Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Vodafone geklagt. Das Gericht erklärte zwei Klauseln jetzt für ungültig. In der Begründung der 12. Zivilkammer heißt es, dass die Klausel, die den Verfall des Guthabens vorsehe, gegen wesentliche Grundgedanken der Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches verstoße und daher unwirksam sei.

Das Gericht monierte auch, dass der mögliche Verfall es Guthabens indirekt auch zu einer Mindestumsatzverpflichtung, die der Verbraucher angesichts der Werbung mit den Schlagworten "ohne Vertragsbindung", "kein monatlicher Basispreis" oder "keine Mindestlaufzeit" gerade meint umgehen zu können.

Auch eine Kartensperre darf nicht greifen

Die Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach Ablauf bestimmter Fristen eine endgültige Sperrung der Prepaid-Karte vorsieht, sei wegen Verstoßes gegen das Transparenzgebot unwirksam. Die vertragliche Konzeption sei für den Verbraucher in diesem Punkt unklar beziehungsweise undurchschaubar.

Vodafone will nach eigenen Angaben bei betroffenen Kunden das Prepaidguthaben auf ein Girokonto auszahlen. Mitte Juni wurde bereits o2 dazu verurteilt, Prepaidguthaben nicht mehr verfallen lassen zu dürfen und hatte dies einen Monat später akzeptiert.
Hayo Lücke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
Wohl offiziell: Microsoft verabschiedet sich vom Markennamen Nokia
Mehr Reichweite auf Smartphones: Twitter geht auf App-Entwickler zu
Microsoft stampft kostenlose Version von Xbox Music ein
Nach Uber und Airbnb: Städte gehen gegen Parkplatz-Apps vor
Shopping-App Shopkick startet mit großen Handelsketten in Deutschland
"IT-Expertin" Merkel: Die Bundeskanzlerin auf der Suche nach dem bösen "F"-Wort
Google investiert Millionen in Startup für Video-Brillen
Stiftung Warentest: Im Schnitt 33 Tage auf einen DSL-Anschluss warten
Einer der ersten Apple-Computer erzielt Rekordpreis bei Auktion
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
Google Inbox: Die E-Mails werden jetzt zum News-Feed
Kabel BW: Horizon ab 3. November bestellbar - 3play-Pakete mit bis zu 200 Mbit/s
Unitymedia KabelBW beschleunigt ab 3. November auf 200 Mbit/s - Highspeed-Pakete im Überblick
Medientage München: Das Internet verdrängt nicht das Fernsehen
Lufthansa: Rechenzentren gehen an IBM
Weitere News
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
DSL Alternativen
Kein DSL verfügbar oder ist der DSL Test lahm wie eine Schnecke?
Dann schnell mobiles Internet per UMTS bestellen.
Mit einer Downloadrate in DSL Geschwindigkeit wird UMTS zur DSL Alternative und Fernsehen im Internet wird ebenfalls mobil möglich.
Aber auch Internet über Kabel ist schnell und günstig.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs