freenet geht neue Wege. Die Hamburger wollen weg vom reinen Wiederverkauf (Reselling) und durch Komplettangebote bei den Kunden punkten. Die Infrastruktur für diese Pläne liefern
der neue Partner QSC und Telefónica.
Telefonie und Internet
freenetKomplett heißt das heute vorgestellte Rundum-Angebot der Nordlichter, das im September in 48 Städten startet. Standbein des Angebotes ist ein bis zu 16 Mbit/s schneller
ADSL2(+)-Anschluss. Die Grundgebühr beläuft sich auf
19,95 Euro pro Monat - dabei sind Telefon- und DSL-Anschluss (1024 kbit/s Downstream) sowie ein Volumentarif mit einem Gigabyte Freivolumen enthalten. Overtraffic schlägt mit 0,2 Cent pro Megabyte zu Buche, woraus ein Gigabyte-Preis von günstigen 2,05 Euro resultiert.
Der Telefon-Anschluss wird über
Voice-over-IP realisiert. Der Kunde kann seine bestehenden Rufnummern zu freenet portieren, drei Telefonnummern und zwei Leitungen sind inklusive. Wie bei VoIP schon fast Standard, telefonieren die freenet-Kunden untereinander kostenfrei. Gleiches gilt für die freenet-Partnerunternehmen sipgate, sipphone.com, Strato und WEB.de. Gespräche ins Festnetz kosten rund um die Uhr 1,9 Cent, eine Telefon-Flatrate ist optional für
9,95 Euro monatlich hinzubuchbar. Die Minutenpreise für Verbindungen zu Mobilfunk- und Auslands-Anschlüssen stimmen mit denen von freenet iPhone überein.
DSL: Mehr Leistung kostet
Der standardmäßig enthaltene, ein Megabit pro Sekunde schnelle DSL-Anschluss kann auf Wunsch verschnellert werden. Wünscht der Kunde drei, sechs oder 16 Mbit/s Downstream, steigt die Grundgebühr um
fünf,
zehn beziehungsweise
15 Euro. Dann ist aber noch immer keine Flatrate mit dabei: diese kostet 9,95 Euro pro Monat. Insgesamt zahlt der Kunde für den "Königsanschluss" mit 16 Mbit/s Downstream (15 Euro), Telefonanschluss (19,95 Euro) und DSL- wie VoIP-Flat (19,90 Euro) jeden Monat 54,85 Euro. Die Vertragslaufzeit beläuft sich bei allen Paketen auf 24 Monate.