Seit kurzem findet sich in unserer
Anbieter-Übersicht ein neuer Name.
Voipstation ist jedoch kein Service, wie andere. Das Projekt wurde von der Interessengemeinschaft "modern-phoning" gegründet und verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Vielmehr handelt es sich um einen "privaten VoIP-Dienst im Dauertestbetrieb", wie es die Betreiber schildern.
Ziel ist die Erforschung und Entwicklung neuer Vermittlungstechniken für die moderne Telefonie. Dazu haben sich ein paar Enthusiasten zusammen getan und einen Dienst auf die Beine gestellt, der den Großen am Markt das Wasser abgraben könnte. Schließlich sind die Minutenpreise die günstigsten unter den Angeboten mit beliebiger Breitband-Nutzung. Wie ein VoIP-Netzwerk erst zum Hobby und jetzt zum Kundenmagnet wurde, hat onlinekosten.de von Axel Funken erfahren.
Gleichgesinnte treffen sich
Die Interessengemeinschaft "modern-phoning" ist ganz spontan entstanden. In einem VoIP-Forum trafen sich immer dieselben Leute, die dort über alles rund um die Telefonie übers Internet diskutierten. Der "harte Kern" tat sich dann zusammen, um mehr aus dem gemeinsamen Wissen zu machen. Funken startete erste Experimente mit
Asterisk auf
vServern, damit die Truppe untereinander kommunizieren konnte.
So ganz reibungslos ging das jedoch nicht: eine kleine Abenteuerreise durch alle Lowcost-Varianten der Hosting-Anbieter nahm ihren Lauf. Bald stellte sich heraus, dass eine adäquate Server-Lösung nicht für kleines Geld zu haben sein würde. Ein "anständiger" Root-Server musste her – und eine Idee, wie man die relativ hohen Kosten dafür gerecht in der Gruppe aufteilen könnte. So wurde dann das Prepaid-Verfahren zwischen den VoIP-Enthusiasten vereinbart.