Donnerstag, 19.10.2006 11:01

Neuer Internet Explorer 7 im Test

aus dem Bereich Computer
Als der Internet Explorer 6 im Jahr 2001 auf den Markt kam, war er einer der schnellsten und modernsten Browser. Bis auf Opera und verschiedene Linux-Browser war er der Platzhirsch, dem keiner das Wasser reichen konnte: Firefox gab es nicht, Netscape war veraltet und das Mozilla-Projekt steckte in den Kinderschuhen. Doch Microsoft zögerte zu lange mit der Entwicklung und ließ der Konkurrenz Zeit, sich zu bekrabbeln. Inzwischen ist der Internet Explorer 6 der dienstälteste Browser auf dem Markt und verliert munter Marktanteile. Die neue Version 7 soll den Browser wieder konkurrenzfähig machen.

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Der Veteran muss aufs Abstellgleis

Internet Explorer – viele Profi-Surfer rümpfen bereits bei dem Namen die Nase. Es sind nicht mehr die fehlende Einhaltung von Web-Standards oder die Tatsache, dass der Browser von Microsoft ist, es ist das Alter: Fünf Jahre sind in der Computerwelt kein Pappenstiel, der XP-Browser sollte schon längst sein Gnadenbrot erhalten und durch einen Nachfolger ersetzt worden sein. Ihm fehlen nützliche Features wie Tabbed Browsing oder die Unterstützung von RSS-Feeds, die das Surfen komfortabel machen.

Die neue Version 7 des Internet Explorer soll alles besser machen. Vor allem soll die neue Version den Browser wieder an die Spitze der Lieblingsbrowser der Windows-Gemeinde setzen. Und deshalb hat er sich reichlich Features bei seinem größten Konkurrenten Firefox abgeschaut. Egal ob Tabbed Browsing, RSS-Feeds, Popup-Blocker oder integriertes Suchfenster: Der Internet Explorer 7 hat fast alles, was auch Firefox zu einem modernen Browser macht.

RSS-Funktion im Internet Explorer 7

Jetzt mit RSS-Unterstützung

Der erste Blick fällt auf die komfortable RSS-Funktion. RSS-Feeds können mit dem Browser problemlos abonniert und dargestellt werden. Schön an dieser Funktion ist, dass die Feed-Darstellung nicht wie bei Firefox über die Favoriten gelöst ist, also durch Ordner und Unterordner, sondern über eine Website, auf der sich die Feeds darstellen lassen. So sieht es aus, als wären alle Feeds auf einer einzigen Website zusammengefasst. Diese Lösung ist wesentlich übersichtlicher als bei Firefox, jedoch nicht neu: Pate stand Apples Safari 2 mit seiner fast identischen RSS-Funktion.

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