T-Online: Ausrichtung auf Bestandskunden
Zahlreiche Interessenten fragen sich nun: Wann geht es denn endlich richtig los? Und wieso kann ich die Verfügbarkeitsprüfung und Bestellung nicht online vornehmen? Eine indirekte Bestätigung für den verhaltenen VDSL-Auftakt erhielten wir im Gespräch mit Martin Frommhold, Pressesprecher von T-Online. "Die Vermarktung ist zunächst nur auf internet- und technikaffine T-Com- sowie Premiere-Bestandskunden ausgerichtet", so Frommhold. Diese Nutzergruppe werde im Moment gezielt angesprochen, alle anderen könnten sich über die Webseite oder Hotline vormerken lassen, um eine telefonische Beratung zu vereinbaren.
Start von T-Home im Herbst
Eine Vormerkung ist dabei aber nicht gleichzusetzen mit einer endgültigen Bestellung. Die Vermarktung von T-Home soll des Weiteren erst im Herbst so richtig anlaufen, allerdings ist noch unklar, wann VDSL als reiner Internetanschluss ohne Bundesliga-Paket gebucht werden kann. Im Moment ist dies nämlich noch nicht möglich, da VDSL zurzeit auch nicht als Alternative zu einem normalen DSL-Anschluss vorgesehen sei, räumte Frommhold ein.
Nur wenige Bundesliga-Zuschauer über VDSL?
Frommhold machte auf Nachfrage keine Angabe darüber, wie viele Kunden zum Start der Bundesliga in dieser Woche das Spielgeschehen über VDSL werden verfolgen können. Die Frage ist durchaus nicht unberechtigt, wird doch in der Branche gemunkelt, dass die Bundesliga am Ende doch nur von weit weniger Zuschauern über IPTV verfolgt werden könnte, als zunächst angenommen. Der Grund dafür, dass T-Home nicht zusammen mit dem Bundesliga-Paket startet, soll darüber hinaus in
technischen Problemen mit der IPTV-Plattform von Microsoft zu suchen sein.
Abwarten - so oder so
So bleibt allen, die an VDSL interessiert sind, vorerst nichts anderes übrig, als VDSL in Verbindung mit der Bundesliga zu bestellen - oder eben gar nicht. Neben Geduld sollten potenzielle Kunden außerdem Eigeninitative mitbringen. Denn die Chance, dass T-Com jemanden anspricht, der kein Premiere-Bestandskunde ist, dürfte als relativ gering zu bewerten sein. Da bleibt nur, den Telefonhörer selbst in die Hand zu nehmen.