Schöne, neue Breitbandwelt. Die neuen xDSL-Standards
ADSL2(+) und
VDSL sind derzeit in aller Munde. Sie versprechen schnellere Datenraten als ihre Vorgänger und lassen dadurch sehr viel mehr Dienste zu. Besonders ADSL2(+) erfreut sich zunehmender Beliebtheit - nicht zuletzt auch deswegen, weil die großen DSL-Carrier Ausbau und Vermarktung verstärkt vorantreiben.
Das gewisse Etwas
Technisch gesehen ist ADSL2(+) der Vorgängergeneration um Welten voraus. Nicht nur die höhere Bandbreite von bis zu 24 Megabit pro Sekunde im Downstream sticht bei ADSL hervor. Es sind die für den Nutzer als Kleinigkeiten wahrgenommenen Merkmale, die schwer wiegen: ein Stromsparmodus schaltet die Leitung bei Inaktivität ab, die Verbindung ist durch neue Fehlerkorrekturen stabiler. Und das ist nicht alles.
ADSL2(+) passt sich den Leitungsgegebenheiten an. Dadurch wird dem Nutzer stets das Maximum an Leistung bereit gestellt - je nachdem, wie dessen Telefonkabel und Leitungsdämpfung beschaffen sind. Die anpassungsfähige Datenrate ("rate adaptive") verhilft somit im Grunde jedem ADSL-Nutzer zu mehr Leistung.
Ausgebessert
Die erste Benutzergruppe, für die ADSL2(+) in Frage kommt, ist also jene, die bei Nutzung von ADSL mit sechs Mbit/s Downstream Stabilitäts- oder Performanceprobleme mit der Anbindung hat. Hier kann ADSL2(+) Abhilfe schaffen und möglicherweise zu mehr Leistung verhelfen.