Montag, 31.07.2006 17:47

Explodierte Dell-Notebooks

aus dem Bereich Computer
Computerhersteller Dell scheint weiterhin Probleme mit seinen Notebooks zu haben, die hin und wieder in Flammen aufgehen. Nachdem schon Ende Juni Bilder eines brennenden Dell-Notebook im Internet kursierten, machen über das Forum von TomsHardware jetzt neue Aufnahmen eines weiteren, deutlich überhitzten Mobilrechners die Runde.

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"Mehrere Explosionen"

Berichten zufolge soll das Notebook in geschlossenem Zustand auf dem Schreibtisch eines Software-Entwicklers gelegen haben, bevor es regelrecht explodiert sei. Der Inhaber sei zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht an seinem Arbeitsplatz gewesen, sodass ein Kollege den Brand mit einem Feuerlöscher gestoppt habe. Ein Teil des Bürogebäudes musste evakuiert werden. Warum das Notebook in Flammen aufging, ist noch nicht klar. Womöglich sei ein defekter Akku die Ursache gewesen.

Schon Ende Juni berichtete der Inquirer über ein entflammtes Notebook während einer Konferenz in Japan. Augenzeugen sagten damals aus, dass Notebook habe über fünf Minuten gebrannt und sei während dieser Zeit auch immer wieder explodiert. Dell schenkte dem Geschädigten ein neues Notebook.

Dell: "Absoluter Einzelfall"

Nach Anfrage von onlinekosten.de gab Dells Pressesprecher Michael Rufer ein Statement zu den Vorfällen ab: "Wir können nach jetzigem Kenntnisstand davon ausgehen, dass es sich bei dem Vorfall in Japan um einen absoluten Einzelfall handelt. Die Untersuchungen laufen noch. Grundsätzlich sind Akkus mit Lithium-Ionen-Technologie, die nicht nur in Notebooks, sondern auch vielen anderen Geräten wie etwa Mobiltelefonen zu finden sind, bei sachgerechter Behandlung ausgesprochen sicher. Dennoch behandeln wir den Fall mit allerhöchster Sorgfalt und gehen ihm vollständig auf den Grund." Zu dem kürzlich aufgetretenen zweiten Vorfall äußerte man sich noch nicht, zunächst wolle man dem Vorfall nachgehen.

dell_1.jpg
Bildquelle: www.tomshardware.com

dell_2.jpg
Bildquelle: www.theinquirer.net
Filip Vojtech
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