Im Internet zu surfen und die eigenen E-Mails abzurufen ist heutzutage so etwas wie eine sinnvolle, manchmal auch sehr amüsante Begleiterscheinung des Alltags. Internetsurfer, die in eine andere Stadt kommen, stehen allerdings häufig vor dem Problem, vor Ort nur über teure Hotspots oder in einem Internetcafe durch das weltweite Datennetz surfen zu können. Die Betreiber der WLAN-Community Fon.com haben sich zum Ziel gesetzt, diesem misslichen Umstand ein Ende zu bereiten.
Kostenloses WLAN-Surfen
Das Ziel: Privatpersonen sollen dazu animiert werden, ihren DSL-Zugang mittels eines speziellen Routers als öffentlichen Hotspot zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug wird ihnen gestattet, kostenfrei alle bei Fon.com registrierten Hotspots zu nutzen. Über eine interaktive Karte können die verfügbaren Fon.com-Hotspots ermittelt werden. Foneros, die Teilnehmer der WLAN-Community, starten an den angegebenen Adressen die Suche nach einer drahtlosen Netzwerkverbindung, lassen sich mit dem Fon.com-Router verbinden, starten den Browser und surfen nach einer kurzen Anmeldung auf der Fon.com-Webseite wie gewohnt ohne Mehrkosten im Internet. Wer keinen eigenen Fon.com-Hotspot betreibt, muss pro Nutzungstag drei Euro zahlen.
An diesem Projekt, das nach eigenen Angaben schon auf über 70.000 Teilnehmer blicken kann und unter anderem durch Finanzspritzen von Google und Skype finanziert wird, beteiligt sich ab sofort auch der Internet Service Provider Interoute Deutschland. Über die Homepage von Interoute kann ab sofort ein spezielles Internet-Bundle namens "Interoute Fon" bestellt werden, das neben einer DSL-Flatrate auch einen für die Fon.com-Community vorkonfigurierten WLAN-Router beinhaltet. Ein T-DSL-Anschluss muss entweder schon vorhanden oder bei der T-Com separat bestellt werden.