Donnerstag, 13.07.2006 14:00

Premiere: Aktienkurs hebt ab

aus dem Bereich Sonstiges
Die beschlossene Partnerschaft zwischen den beiden Wettbewerbern arena und Premiere, die besagt, dass Premiere-Kunden in 13 Bundesländern das Bundesliga-TV-Angebot von arena empfangen können, hat der Premiere-Aktie zu einem Kurssprung verholfen und stimmte Analysten für die kommenden Monate zuversichtlich.

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Aktie legt zu

Der Aktienkurs von Premiere war nach dem Verlust der Bundesligarechte eingebrochen und hatte sich halbiert. Nach weiteren Kursverlusten in den vergangenen Monaten konnte die Premiere-Aktie bis heute Mittag um 22,4 Prozent auf 10,10 Euro zulegen.

arena hatte im vergangenen Dezember überraschend das Bieterverfahren um die Exklusivrechte für die Live-Übertragung der 612 Spiele der ersten und zweiten Liga gegen den bisherigen Rechteinhaber Premiere gewonnen. Die Rechte lässt sich Arena 210 Millionen Euro pro Spielzeit kosten. Das Ziel des Senders sind bis zum Jahr 2009 3,5 Millionen Kunden.

Telekom bleibt gelassen

Die Deutsche Telekom, die mit Premiere zusammen eine Kooperation für das Internetfernsehen IPTV geschlossen hat, sieht diese Zusammenarbeit nicht berührt. IPTV sei zukunftsfähiger und auch für Premiere die Strategie für die Zukunft. Dies habe auch Kofler immer betont.

Premiere zeigt UEFA-Cup

Neben der Bundesliga-Kooperation mit arena gab Premiere auch einen Dreijahres-Vertrag mit der UEFA bekannt. Ab der kommenden Spielzeit zeigt Premiere dreizehn Partien des UEFA-Cups, acht davon exklusiv. Im Viertelfinale darf der Münchner Abo-Sender von den acht Hin- und Rückspielen sechs Begegnungen exklusiv zeigen, im Halbfinale jeweils ein Match pro Spieltag. In dem Paket enthalten sind auch drei UEFA Super-Cup-Spiele.
Hayo Lücke / afp
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