Sonntag, 25.06.2006 12:01

1&1 Pocket Web im Test

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Fragt man einen Unternehmer oder Manager, auf welches Kommunikationsmittel er nicht verzichten möchte, steht das Handy wohl häufig an erster Stelle. Für immer mehr Geschäftskunden gewinnen aber auch drahtlose Kommunikations-Lösungen wie BlackBerry und Co an Bedeutung. Mit diesen PDA-Handy-Kombinationen lässt sich nicht nur telefonieren, sie dienen auch dazu, die eigenen E-Mails schnell und überall abzurufen, zu lesen und auf Wunsch sofort zu beantworten. Privatkunden scheuen die Angebote der Netzbetreiber aufgrund eher unübersichtlicher Kosten bisher, können aber auf eine Alternative zurückgreifen: den Pocket Web von 1&1. onlinekosten.de hatte die Möglichkeit, den kleinen Alltagsbegleiter genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Ein paar technische Details

Die Multimedia-Maschine von 1&1 wurde von IXI Mobile in Kalifornien über die Marke Ogo entwickelt und wird in Deutschland unter dem Namen "Pocket Web" über 1&1 vertrieben. Als Netzpartner steht 1&1 der Düsseldorfer Mobilfunker Vodafone zur Seite. Über das Vodafone-Netz werden im Dualband-Mode die Daten- oder Telefonie-Verbindungen aufgebaut, die notwendig sind, um über den Pocket Web E-Mails abzurufen, im Internet zu surfen, SMS zu verschicken oder zu telefonieren. Dualband-Technik bedeutet gleichzeitig aber auch: beispielsweise auf dem amerikanischen Kontinent kann der Pocket Web weitgehend nicht genutzt werden.

Hauptmenü des 1&1 Pocket Web Wer den 1&1 Pocket Web in den Händen halten darf, wundert sich zunächst über die vielen Ecken und Kanten des Endgerätes auf der Oberfläche. Schlicht und unauffällig wirkt der Pocket Web nicht. Das wird auch durch die Maße von 11,5 mal 7,5 mal 2,5 Zentimeter und ein Gewicht von 162 Gramm deutlich. Den Pocket Web einfach mal in der Hemdtasche verschwinden zu lassen ist ein Ding der Unmöglichkeit und auch in der Hosentasche wirkt das Modell eher störend.


1&1 Mobile Internet

Display und Akku wenig berauschend

Durch die einzelnen Menüs wird über eine QWERTZ-Tastatur gesteuert, verschiedene Menütasten erlauben den Schnellzugriff auf ausgewählte Funktionen. Eine gewöhnungsbedürftige 8-Wege-Navigationstaste gestattet die Navigation durch das Menü, auf Internetseiten oder durch das E-Mail-Postfach. Etwas enttäuschend ist das Display: es kann auf 6,8 mal 4,5 Zentimetern bei einer Auflösung von 240 mal 160 Pixeln leider nur 4.000 Farben darstellen. Wenig überzeugend sind auch die Akkulaufzeiten: zwar verspricht der Hersteller 120 Stunden Bereitschaftszeit, unser Testgerät quittierte aber schon nach weniger als vier Tagen seinen Dienst und verlange neue Stromzufuhr.
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