Am 12. Juni 2005 veröffentlichte das Google-Portal seine Satellitenbild-gestützte 3D-Weltkarte "Google Earth". Zum ersten Geburtstag gibt es nun ein großes Update, das auch den Linux-Nutzern eine neue Bedienoberfläche und mehr Detailreichtum verspricht.
Hochauflösend auch für Linux
Zum Einjährigen gibt's für Google Earth hohe Auflösung in Mengen. Das Update auf
Version 4 BETA beinhaltet viele neue detailliertere Satellitenbilder. Die Datenbank an hochauflösenden Bildern vervierfacht sich damit laut Google. Auch Google Maps soll bald von den neuen Karten profitieren.
Zum ersten Mal kommt die virtuelle Weltkugel auch auf das Linux-Betriebssystem. Die neue Version kommt mit neuer Benutzeroberfläche und unterstützt nun auch Computer im Zeichen des Pinguins. Neben dem neuen Look integriert Google aber auch ein paar neue Features. Nutzern soll es nun möglich sein, eigene Informationen und Details zu bestimmten Orten oder Gebäuden leicht einzubinden. Diese könnten dann - ähnlich, wie bei einem Open-Source-Projekt - für alle Nutzer Verfügbar gemacht werden.
Lebendiger
Statt graue Bauklötze stellt Google nun für die 3D-Gebäude Texturen zur Verfügung, durch die eine neue Detail-Stufe geschaffen wird, die die Objekte lebendiger wirken lässt. In Verbindung damit ist nun auch Google SketchUp im Stande, für die Kreation von texturierten Gebäuden genutzt zu werden.
Auch die Darstellung vom Gelände wurde neben den Gebäuden verbessert. Berge und Täler sollen nun realistischer und weniger texturiert wirken. Google Earth in der Version 4 BETA steht ab sofort zum
Download bereit und unterstützt jetzt auch neben Englisch die Sprachen Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch.
Philip Meyer-Bothling