Mit Stolz geschwellter Brust verkündet
AVM, neuerdings Marktführer im Bereich DSL-Endgeräte zu sein. Nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts IDC erzielte die Fritz!Box im Jahr 2005 in Deutschland einen Marktanteil von 38 Prozent. Das sind satte elf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit übertrumpft AVM den bisherigen Spitzenreiter
Siemens: während die 2004 noch mit 33 Prozent Marktanteil an der Spitze thronten, kam sie im Folgejahr nur noch auf 20 Prozent und landet so auf dem zweiten Platz des IDC-Rankings.
Mehr Umsatz und Mitarbeiter
In etwa gleich geblieben ist hingegen das Ergebnis des Drittplatzierten
Zyxel: die Taiwaner schafften es auf elf Prozent Marktanteil, einen Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt steigerten sich die Verkäufe von DSL-Endgeräten in 2005 beachtlich: in Deutschland wurden in diesem Zeitraum rund 5,6 Millionen verkauft, 2004 lag die Zahl noch bei 3,7 Millionen. Das entspricht einer Steigerung von über 50 Prozent innerhalb eines Jahres.
Der Erfolg lässt sich bei AVM auch an Umsatz und Mitarbeiterzuwachs ablesen. So erhöhte sich der Umsatz im vergangenen Jahr von 150 Millionen auf 200 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl wuchs um weitere 30 auf 480.
Fortsetzung folgt
Der Trend ginge zu hochwertigen Endgeräten mit vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, davon habe AVM laut eigenen Angaben profitiert. Schließlich seien sie die Ersten gewesen, die mit ihrer FRITZ!Box-Produktlinie DSL-Modem, WLAN-Router und Internettelefonanlage kombiniert haben. Auch zukünftig soll das All-in-One Konzept das Erfolgsrezept sein: auf der
CeBIT 2006 stellten die Berliner unter anderem das
FT 7150 D vor, ein VoIP-Telefon mit DECT, das auch Anschluss zum klassischen Festnetz bietet und DSL-Modem und WLAN-Router bereits integriert hat.