Dienstag, 06.06.2006 08:43

Raubkopierer sind Verbrecher - Neue Kampagne

aus dem Bereich Sonstiges
Nach den großen Razzien gegen Nutzer und Server der Tauschbörsen eDonkey und BitTorrent hat jetzt die Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM) eine neue Kampagne gestartet. Sie will über eine neue Kampagne verdeutlichen, dass sich Raubkopierer nicht vor den ermittelnden Behörden verstecken können. Wie schon bei dem Schlag gegen über 3.500 eDonkey-Nutzer soll offenbar Abschreckung im Vordergrund stehen.

Da das Internet in der Raubkopierer-Szene bei der Verbreitung und Beschaffung von illegal erstellten Datenträgern national und international eine große Rolle spiele, setze die Filmwirtschaft immer ausgefeiltere Methoden im Kampf gegen Raubkopien ein und verschärfe die Online-Fahndung, heißt es in einer Mitteilung der ZKM.

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Das Web wird gescannt

Hierbei wird unter anderem mit Firmen zusammengearbeitet, die sich darauf spezialisiert haben, in den großen Tauschbörsen nach urheberrechtlich geschützten Dateien zu forschen. So ermittelte zum Beispiel die Firma "P4M – Die Internet Agenten", im BitTorrent-Netzwerk über einen Zeitraum von drei Wochen 383.035 vollständige Downloads des Films "Ice Age 2". Schätzungen zufolge kommen etwa 190.000 Downloads in eDonkey, Newsservern und AppleJuice hinzu.

"Raubkopierer können sich auch im Internet nicht sicher fühlen", sagt Jan Oesterlin, Geschäftsführer der ZKM, die die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" verantwortet. Schon in der Vergangenheit fiel die Kampagne mit äußerst provokativen Clips auf. Der neueste Clip erzählt er die Geschichte eines vermeintlichen Raubkopierers, der sich auf der Flucht vor den Ermittlern auf einem Fußballplatz versteckt. Die erhoffte perfekte Tarnung als Fußball erweist sich am Ende jedoch als sprichwörtliches Eigentor. Weitere Aktionen, zum Beispiel auch eine Street-Promotion, sind bereits in Planung.
Hayo Lücke
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