Montag, 29.05.2006 12:00

AMD investiert zwei Milliarden Euro in Dresden

aus dem Bereich Computer
Der US-Chiphersteller AMD will 2,5 Milliarden Dollar (1,96 Milliarden Euro) in seine beiden Werke in Dresden investieren. Die Fertigung von Mikroprozessoren werde im Laufe der nächsten drei Jahre ausgebaut, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Rahmen von drei neuen Projekten würden an dem Standort zusätzliche Produktionskapazitäten für 300-Millimeter-Siliziumscheiben, so genannte Wafer, geschaffen.

Nach Angaben des Unternehmens soll zum einen ein neues Halbleiterwerk mit dem Namen AMD Fab 38 aufgebaut werden. Es soll durch Umrüstung des bisherigen Werkes AMD Fab 30 entstehen. Die Produktion der neuen Fabrik soll auf 300-Millimeter-Wafer ausgerichtet sein und es erlauben, mehr als doppelt so viele Prozessoren auf einer Siliziumscheibe zu fertigen wie bisher. Zum anderen wird AMD nach eigenen Angaben seine 300-Millimeter-Kapazitäten im zweiten Werk Fab 36 erweitern. Und schließlich soll ein neues "Reinraumgebäude" errichtet werden, wo unter anderem Tests stattfinden.

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Mit dem Ausbau des Standortes wird sich die Gesamtinvestition von AMD in Dresden auf mehr als acht Milliarden Dollar erhöhen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Derzeit hat AMD eigenen Angaben zufolge zur Schaffung von rund 7.000 Arbeitsplätzen in Ostdeutschland beigetragen. Der Chiphersteller ist einer der größten Einzelinvestoren in den neuen Bundesländern.
Hayo Lücke / afp
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