Was im Mai 2004 im Saarland
gestartet wurde, steht schon bald bundesweit zur Verfügung: der Fast-Food-Riese McDonalds und die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, T-Com, statten rechtzeitig vor Beginn der Fußball Weltmeisterschaft alle Hamburger-Restaurants des amerikanischen Konzerns mit einem WLAN-Zugang aus. Kostenlos kann hier allerdings nicht drahtlos im Internet gesurft werden.
Kabellos online gehen
Bereits die Hälfte der bundesweit mehr als 1.250 McDonalds-Filialen sei bereits mit einem Hotspot von T-Com oder der Mobilfunk-Schwester T-Mobile ausgestattet. Der überwiegende Teil der restlichen Restaurants soll in den kommenden Wochen online gehen. McDonalds-Kunden soll so die Möglichkeit gegeben werden, parallel zur Mahlzeit mit WLAN-fähigen Endgeräten das weltweite Datennetz zu erkunden, mit Freunden zu chatten oder E-Mails zu verschicken.
Nutzbar sind die McDonalds-Hotspots über die Hotspot-Tarife von T-Mobile und T-Com, die leider alles andere als preiswert sind. 15 Minuten werden mit 2 Euro in Rechnung gestellt, eine Stunde Hotspot-Nutzung kostet 8 Euro. Eine längere Nutzung wird mit 14 Euro für drei Stunden und 18 Euro für 24 Stunden abgerechnet. Abgerechnet wird im 15-Minuten-Takt, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte. Pro Abrechnungstakt sind beliebig viele Einlogg-Versuche inklusive.
T-DSL-Kunden surfen preiswerter
Wer einen T-DSL-Anschluss der T-Com nutzt, kann den Tarif
Hotspot 180 buchen, der monatlich 9,99 Euro kostet. Für diese Grundgebühr kann 180 Minuten, also drei Stunden, die Zeit online genutzt werden. Ab der 181. Minute werden pro Minute 8 Cent berechnet. Eine Mindestvertragslaufzeit fällt nicht an, jeder Neukunde kann zudem die ersten drei Monate kostenlos surfen und somit 29,97 Euro sparen.
Natürlich können Hotspot-Kunden auch an allen anderen T-Com- und T-Mobile-Hotspots online gehen. Bundesweit stehen über 6.500 drahtlose Zugangspunkte zur Verfügung. Eine Liste kann im Internet
abgerufen werden.