AOL geht mit einem neuartigen Tarifmodell an den Start. Die Hamburger bieten die unbegrenzte Nutzung aller firmeneigenen HotSpots zum Festpreis von
4,99 Euro pro Monat an. Eine Kampfansage an die Konkurrenz.
Über 300 HotSpots
Die AOL HotSpot-Flatrate beinhaltet zum Preis von
4,99 Euro pro Monat jeglichen Datentransfer, der über von AOL betriebene HotSpots abgewickelt wird. In der Pauschale ebenfalls inklusive sind alle Onlineminuten. AOL betreibt in Deutschland über 300 WLAN-Funknetze in insgesamt 30 Städten. Eine Übersicht ist
online einsehbar.
Natürlich ist für das Buchen der HotSpot-Flatrate kein
T-DSL-Anschluss nötig. Der Kunde zahlt lediglich den Monatspreis und kann die HotSpots mit einem gängigen WLAN-Empfänger, beispielsweise an einem Notebook, nutzen. Die Kündigungsfrist für den Tarif beträgt einen Monat, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Zudem fallen keine einmaligen Kosten an. Interessant: Wer bereits bei AOL DSL-Kunde ist, kann sich mit seinen Login-Daten an einem HotSpot im Netz anmelden und dann nach seinen jeweiligen Tarifkonditionen surfen. Kunden der AOL DSL-Flat zahlen dadurch beispielsweise keinen Cent.
Der Haken?
Um durch die neue Offerte einer zunehmend sitzfleischigen Notebooksurfer-Penetration in den von AOL mit Wireless-LAN ausgestatteten Lokalitäten entgegen zu wirken, haben sich die Hamburger im Kleingedruckten abgesichert: so ist der Service nur dann möglich, wenn der AOL-Surfer pro Stunde mindestens ein Getränk bestellt. "Der Tarif berechtigt nicht zum unbegrenzten Aufenthalt in den Lokalitäten", so AOL. Ein Pluspunkt für all jene, die in der unmittelbaren Nähe eines AOL-HotSpots hausen. Hier entfällt das Pflichtgetränk - und der T-DSL-Anschluss.