Die Bundesnetzagentur hat ein Problem. Die Nachfrage an WiMAX-Frequenzen übersteigt das Angebot. Aus diesem Grund muss die Behörde das Vergabeverfahren jetzt überdenken.
1000 Anträge
Nach Informationen von heise online liegen bei der BNetzA insgesamt 1000 Anträge von rund 100 Unternehmen vor. Besonders beliebt seien Frequenzen um 3,5 Gigahertz. Bis zum Sommer werden jetzt die antragstellenden Unternehmen angehört und anschließend ein entsprechendes Vergabeverfahren eingeleitet. Im Herbst dieses Jahres sollen die verfügbaren Frequenzen dann vergeben werden.
Regionale Zuteilung
Um der großen Nachfrage bestmöglich nachzukommen, plant die Bundesnetzagentur jetzt eine regionale Ausschreibung der Lizenzen. Welche Firmen einen Antrag eingereicht haben, wurde bisher noch nicht veröffentlicht. Grund dafür sei der angestrebte "Schutz des Geschäftsgeheimnisses", so BNetzA-Chef Rudolf Boll gegenüber heise online. Dennoch prüfe man, die Antragsteller zu späterer Stunde zu veröffentlichen, um den Weg für mögliche Kooperationen zu ebnen.
Michael Müller