Zahlreiche Arcor-Kunden sind
unglücklich mit ihrem Provider: Seit der Umstellung auf ADSL2(+) läuft der Anschluss nicht mehr rund, es kommt zu Verbindungsabbrüchen und Resyncs. Experten sehen die Ursache in der Hardware der von
Arcor verschickten Modems, viele Nutzer konnten ihre Probleme durch den Einsatz eines anderen Modems beheben.
"Einzelfälle"
Arcor hat die Probleme bisher nicht bestätigen wollen und auch die eigenen Kunden im Dunkeln gelassen. Jetzt haben die Eschborner erstmals Stellung bezogen. "In Einzelfällen" könne es sein, dass bei ADSL2(+) die Verbindung neu aufgebaut werde, um sich "den wechselnden Rauschbedingungen der Umgebung der Kupferanschlussleitung anzupassen". Bei diesem Prozess bestünde noch Optimierungsbedarf.
Der Provider erklärt das Problem also mit den "Rauschbedingungen". Die Leitungsqualität bei ADSL2(+) hängt auch von Störeinflüssen ab, zum Beispiel durch Datenverkehr auf parallelen Leitungen. Mit diesem so genannten "Rauschen" soll also die Software des Modems nicht immer optimal umgegangen sein.
Update kommt
Arcor will das in Kürze ändern. "Das Problem lässt sich mit einem Softwareupdate beim Modem lösen," erklärt ein Unternehmenssprecher. "Die Software ist bereits im Test. Sobald die aktuellen Softwaretests positiv abgeschlossen sind, kann das Modem ein Update erhalten". Die Tests sollen "in absehbarer Zeit" abgeschlossen sein.
Betroffene Kunden können sich also nur in Geduld üben.