Alles begann mit einer
ominösen Website, die Ende Februar von Microsoft veröffentlicht wurde. Eine kryptische Flashanimation ließ nur sehr vage Schlüsse zu auf das, was Microsoft vorhaben könnte. Die Strategie schlug aber voll ein: In unzähligen Blogs wurde darüber spekuliert, was es mit dem "Origami-Project" auf sich haben könnte.
Pocket? Tablet?
Kurz darauf wurde ein
Video entdeckt, dass einem Werbefilm ähnelt und von einem Pocket-PC in verschiedenen Alltagssituationen handelt. Auf der CeBIT enthüllten Microsoft und die beteiligten Partner ASUS und Samsung dann das streng geheime und hoch-gehypte Projekt.
"Origami" entfaltet sich als mobile All-In-One-Lösung für den Multimedia-Nutzer. Als kleiner Handheld mit einem 7-Zoll-Touchscreen und Windows XP als Betriebssystem ist der Mini als Spiele-Station, Fernseher und Pocket-PC gedacht. Eine Tastatur besitzt das Gerät nicht. Der Touchscreen ist wie bei einem Tablet-PC jedoch auch als Schreib- und Zeichen-Medium zu gebrauchen.
Ultra-Mobile!
Zur Kommunikation bietet der Ultra-Mobile PC einen USB-Anschluss, Bluetooth und WiFi, sowie Slots für CompactFlash und SmartDisk Speichermedien. Das Gewicht des Minis beträgt knapp ein Kilo und Microsoft gibt die Akkulaufzeit mit bis zu drei Stunden an. Der Ultra-Mobile PC arbeitet mit einem Intel Celeron M Prozessor und wurde auf der CeBIT in zwei verschiedenen Design-Versionen von ASUS und Samsung vorgestellt. Als Verkaufspreis peilt Microsoft ca. 500 US-Dollar an.
Philip Meyer-Bothling