Dienstag, 14.03.2006 15:43

Nvidia 7900: Grafikpower auf Sparflamme

aus den Bereichen CeBIT, Computer
Mit der X1900 konnte ATI wieder eine gute Leistung abliefern und die Schwierigkeiten der X1800er Serie größtenteils ausbessern. Nvidia holt nun auf der CeBIT zum Gegenschlag aus. Guckt man sich die Details des G71-Chips an, bekommt man statt eines neuen Grafikwunders eher ein Update des Vorgängers G70 serviert. Reicht das, um sich den Grafik-Thron zurückzuholen?

Anzeige
Kleckern statt klotzen

Die Spekulationen um die Anzahl der Rendering-Pipelines auf dem neuen Referenz-Chip erwiesen sich leider als zu wild. Entgegen zwischenzeitlicher Spekulationen, Nvidia würde seinem neuen Modell bis zu 32 Pipes spendieren, bleibt es bei 24. Das hat jedoch auch seinen Grund: Mit dem G71 steigt nun auch Nvidia in die 90-Nanometer-Fertigung von Grafikchips ein. Chipgröße und Leistungsaufnahme konnten somit dem Vorgänger gegenüber deutlich verbessert werden.

Dass es die neuen Modelle jedoch wieder "nur" auf 24 Pipelines bringen, liegt auch an der verringerten Zahl der verbauten Transistoren. Nutzen die 7800er noch 302 Millionen Bauteile, sind die neuen Modelle nur noch mit 278 Millionen Transistoren bestückt. Der stabile Betrieb von 32 Rendering-Pipes wäre damit kaum möglich. Dafür unterscheidet Nvidia in diesem Punkt nicht mehr zwischen GT oder GTX. Beide Versionen besitzen 24 Rendering-Einheiten.

7900GTX Die Anzahl der Vertex- und Pixelshader-Einheiten bleibt unverändert bei acht beziehungsweise 24 an einem 256 Bit DDR Speicherinterface. Das einzig sichtbare Upgrade im Chip-Inneren erfuhren die Raster Operation Units (ROPs). Sie kontrollieren die Pipeline-Ausgänge und sind wichtig für die Anzahl an Blending-Operationen pro Takt. Verglichen mit seinem Vorgänger kann der G71 die doppelte Anzahl an Blendings liefern. In der Praxis wirkt sich dies bei aktuellen Spielen jedoch kaum aus, da die damit möglichen 16 Blendings pro Takt praktisch nie erforderlich sind. Lediglich die Benchmarkscore könnte von der Verbesserung profitieren.
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs