Die Spielumgebung sieht der Spieler durch eine spezielle Brille in
3D. Kameras erfassen die Positionen des Spielers und des Schlägers.
Damit kann die Software die Flugbahn des Balles und die Reaktion des
virtuellen Gegenspielers berechnen. Für die räumliche Darstellung des
Bildes sorgen insgesamt acht Projektoren hinter der Leinwand. Auf der
Messe wird das System zum Tischtennisspielen vorgeführt, die
Entwickler sehen jedoch auch Einsatzgebiete im Medizinbereich.
Um das Tischtennisspiel möglichst echt wirken zu lassen, mussten die
Entwickler sämtliche physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie Gravitation
und Luftwiderstand in dem System berücksichtigen. Die größten
Probleme bereitete jedoch die Reaktionsgeschwindigkeit der
Spielumgebung.
Trotz des komplizierten Systemaufbaus funktioniert das Spiel bei
unserem Test gut. Wer also Lust auf eine heiße Tischtennis-
Partie hat, sollte auf der CeBIT in Halle neun vorbei schauen.
Zum Videobeitrag:
Volker Briegleb