Hagenuk machte zuletzt mit seinen
Designer-DECT-Telefonen von sich Reden. Jetzt überrascht der Hersteller auf der CeBIT mit formschönen Dual-Mode-Handys.
Funktionsvielfalt
Die WLAN/GSM-Modelle Cosmex kommen mit umfassenden Funktionen auf den Markt: die 8090-Version ist ein Smartphone auf Linux-Basis, mit integriertem Bluetooth. Das 2,2 Zoll große QVGA Display zeigt 240 mal 320 Bildpunkte in 262.000 Farben. Zudem ist es berührungsempfindlich und kann Handschriften erkennen. Das Cosmex 8090 ist einerseits ein Triband-Handy, das die Frequenzbänder 900, 1800 sowie 1900 Megahertz sowie GPRS Klasse 10b unterstützt.
Im WLAN funkt das kleine Silberne in den Standards 811.11 b/g. Die VoIP-Funktion beherrscht
SIP sowie die
Codecs G.711 und G.729.
Multimedial ausgestattet
Neben WAP 2.0, ist auch ein Browser integriert, mit dem Internet surfen und Downloads möglich sind. Zudem eignet sich das Gerät für IPTV und Video-on-Demand sowie Online-Spiele mit Java MIDP 2.0. Der MSN Instant Messenger ist vorinstalliert, des Weiteren stehen SMS, Video MMS und E-Mail-Funktionen, wahlweise auf POP3 oder SMTP-Basis, bereit. Die integrierte Digitalkamera mit Blitzlicht schafft zwei Megapixel und kann Fotos sowie Videos aufnehmen. Der Multimedia Player unterstützt die Formate MP3, AAC, AAC+, Realaudio sowie H.263, MPEG4 und Realvideo. Die Standby-Zeit beträgt beim Cosmex 8090 maximal 200 Stunden, die Sprechzeit ist auf fünf Stunden begrenzt.

Cosmex 8080 (links) und Cosmex 8090 (rechts)
Verschlüsselung integriert
Das Cosmex 8080 beherrscht hingegen mit 850, 900, 1800 sowie 1900 Megahertz direkt vier GSM-Frequenzbänder und zusätzlich GPRS Klasse 12B. Im WLAN nutzt es den Standard 802.11b und bietet mit WEP, WPA und WMM verschiedene Verschlüsselungstechniken. Die VoIP-Unterstützung ist identisch zum 8090-Modell: es werden SIP RFC 3261 Version 2 sowie die Sprachcodecs G.711 und G.729 unterstützt. Auch hier ist ein QVGA Display mit 240 mal 320 Bildpunkten und 262.000 Farben integriert. Beide Geräte beherrschen Bluetooth, das Cosmex 8080 in der Version 1.2 Klasse 2 mit Unterstützung der Protokolle HSP, HFP, SPP, DUN und CTP. Auch ein Einsatz im PAN (Private Area Network) ist bei diesem Modell möglich. Zudem bietet es eine USB 2.0 Schnittstelle zum Anschluss an den Computer. Die Standby-Zeit beträgt hier bis zu 72 Stunden, die Sprechzeit maximal sechs Stunden. Der Marktstart sowie Preis der Geräte ist bislang nicht bekannt.